Landkreis Freising rüstet auf: Neue Abrollbehälter für Hochwasserschutz!
Der Landkreis Freising stärkt den Hochwasserschutz mit neuen Abrollbehältern und einer Sandsackfüllanlage für effektive Notfallmaßnahmen.

Landkreis Freising rüstet auf: Neue Abrollbehälter für Hochwasserschutz!
In einer erfreulichen Nachricht für den Katastrophenschutz hat der Landkreis Freising heute zwei neue Abrollbehälter für den Sandsacktransport erhalten. Diese Initiative ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, das sich mit den Lehren aus den Hochwasserereignissen der vergangenen Jahre auseinandersetzt. Grundlage für die aktuellen Investitionen waren die dramatischen Starkregenereignisse von 2020 und 2023 sowie die Hochwasserlage im Juni 2024, die deutlich gemacht haben, wie wichtig schnell verfügbare und flexible Einsatzmittel sind. Wie die Kreis Freising Pressestelle berichtet, belaufen sich die Gesamtkosten der Beschaffungsmaßnahme auf rund 200.000 Euro.
Der Landkreis hat sich nicht lumpen lassen und investiert in ein modulares und schnell skalierbares System mit Abrollbehältern. Jeder dieser neuen Behälter kann insgesamt 1.400 vorgefüllte Sandsäcke lagern, die in fünf Kammern untergebracht sind. Zudem wurde eine Sandsackfüllanlage angeschafft, die unabhängig von der örtlichen Stromversorgung effizient betrieben werden kann. Über sieben Arbeitsplätze kann die Anlage mehr als 4.000 Sandsäcke pro Stunde produzieren, unterstützt von einem Teleskoplader, der die Logistik im Katastrophenschutzlager optimiert. Dieses Gesamtpaket soll sicherstellen, dass der Landkreis blitzschnell auf Hochwasserereignisse reagieren kann.
Technische Ausrüstung mit Weitblick
Die Investitionen in die neuen Abrollbehälter sind nicht die einzigen Maßnahmen zur Verbesserung des Katastrophenschutzes in der Region. Bereits zuvor wurden zwei Wechselladerfahrzeuge beschafft, die nun beim Technischen Hilfswerk (THW) und einer Freiwilligen Feuerwehr stationiert sind. Ein weiteres wichtiges Element in der Ausrüstung sind die mobilen Hochwasserschutzwände, die 2024 beschafft wurden und speziell für plötzlich auftretendes Oberflächenwasser konzipiert sind. Diese lassen sich mit identischen Schutzwänden der Gemeinden kombinieren, was die Effizienz bei Hochwassereinsätzen steigert. Das Bundesumweltministerium hebt zudem hervor, dass der Klimawandel wie ein unsichtbarer Begleiter auch in Deutschland immer gravierendere Wetterextreme mit sich bringt, die zweifellos eine solide Katastrophenvorsorge immer dringlicher machen.
In der Vielzahl an Entwicklungen im Bereich Hochwasserschutz zeigt sich ein klarer Trend: die Technik muss sich den steigenden Anforderungen anpassen. Das Unternehmen SAQUICK hat sich auf die Fahnen geschrieben, diese Entwicklung aktiv zu unterstützen. Mit der Lieferung leistungsstarker Sandsackfüllmaschinen, wie dem Typ SAQUICK Titan 2400, sollen die Einsatzkräfte für den Katastrophenschutz optimal ausgestattet werden. Niedersachsen hat es bereits vorgemacht und 46 dieser Maschinen bestellt, um aus gewonnenen Erfahrungen aus vergangenen Hochwasser-Katastrophen zu lernen und in eine bessere Ausstattung zu investieren.
Ein starkes Zeichen dafür, dass die Reaktion auf Naturereignisse in Deutschland in den kommenden Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Herausforderungen, die durch die Klimakrise auf die Gemeinden zukommen, machen deutlich, dass eine gute Vorbereitung der Schlüssel zur Bewältigung von Hochwasser- und Starkregenereignissen ist. So wird zweifellos auch im Landkreis Freising die Weichenstellung für zukünftige Katastrophenschutzmaßnahmen fortgesetzt.