Junge Union Rottal-Inn mit frischem Schwung in Kreistagswahl 2026!

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Die Junge Union Rottal-Inn präsentiert bei der Kreistagswahl 2026 eine eigene Liste mit 60 Kandidaten.

Die Junge Union Rottal-Inn präsentiert bei der Kreistagswahl 2026 eine eigene Liste mit 60 Kandidaten.
Die Junge Union Rottal-Inn präsentiert bei der Kreistagswahl 2026 eine eigene Liste mit 60 Kandidaten.

Junge Union Rottal-Inn mit frischem Schwung in Kreistagswahl 2026!

In einem spannenden Schritt zur künftigen Neugestaltung der politischen Landschaft im Landkreis Rottal-Inn hat die Junge Union Rottal-Inn angekündigt, mit einer eigenen Liste bei den Kreistagswahlen 2026 anzutreten. Bei der kürzlich stattgefundenen Kreishauptversammlung im Gasthaus Wirtsbauer in Langeneck wurden stolze 60 Bewerber aufgestellt. JU-Kreisvorsitzender Hannes Steiger hebt das Ziel hervor, die „Repräsentationslücke“ zwischen dem Kreisrat und jüngeren Wählern zu schließen, was in der heutigen Zeit von großer Bedeutung ist. Die anwesenden JU-Mitglieder haben die Vorschlagsliste einstimmig angenommen, ein klares Zeichen für den innerparteilichen Zusammenhalt.

Die Liste beinhaltet auch Ersatzkandidaten wie Thomas Hanusa, Andreas Bernhard und Christoph Armann. Steiger stellte zudem die Entwicklung der Kandidaten vor, die in sogenannten „Werkräumen“ zu verschiedenen Themen gearbeitet haben. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Forderung nach einem „50-50-Taxi“ als ergänzende Maßnahme zum öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV), das zur Hälfte vom Landkreis finanziert werden soll. Dies könnte für viele Ortsansässige eine große Erleichterung darstellen und wird mit Spannung verfolgt.

Integration und Nachhaltigkeit im Fokus

Ein weiterer entscheidender Punkt in der Agenda der Jungen Union ist die Integration jüngerer Migranten. Ziel ist es, durch Berufsintegrationsklassen und individuelle Sprachförderung eine bessere Eingliederung in die Gesellschaft zu ermöglichen. Gleichzeitig fordert Steiger den Ausbau von Energiespeichern und nachhaltigen Projekten, wie etwa der Schaffung von Wildblumenwiesen an Kreisstraßen, um zur ökologischen Stabilität der Region beizutragen.

JU-Ehrenmitglied Karl Altmann lobte die erste eigene JU-Liste und wünschte den Kandidaten viel Erfolg. Der Bezirksvorsitzende Michael Fuchs, der die Wahl leitet, sprach von den Herausforderungen, die mit der Organisation einer eigenen Kreistagsliste einhergehen, bemerkt jedoch auch den positiven Elan in der Partei. Um bei der Kreistagswahl zugelassen zu werden, sind 400 Unterstützungsunterschriften von Wahlberechtigten erforderlich, was eine zusätzliche Hürde darstellt.

Die 60 Kandidaten kommen aus verschiedenen Gemeinden des Landkreises, was die Diversität der Liste unterstreicht. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Junge Union mit ihrer frischen Perspektive und ihren klaren Zielen im kommenden Wahlkampf positionieren wird. Schließlich ist es entscheidend für die politische Zukunft des Landkreises, dass auch die jüngeren Generationen Gehör finden.

Während die JU Rottal-Inn mit neuen Ideen aufwartet, ist der Wahlkampf bereits in vollem Gange. Ob diese Ansätze ankommen und welche Änderungen sie tatsächlich bewirken können, wird sich zeigen. Eines ist sicher: Da liegt was an, und die Wähler werden mit Spannung darauf achten, wer die richtigen Impulse für die Zukunft setzen kann.