Mindestlohn für Dachdecker im Landkreis Neumarkt steigt auf 16,60 Euro
Der Mindestlohn für Dachdecker im Landkreis Neumarkt steigt ab Januar 2026 auf 16,60 Euro für Gesellen und 14,96 Euro für Ungelernte.

Mindestlohn für Dachdecker im Landkreis Neumarkt steigt auf 16,60 Euro
Im Landkreis Neumarkt gibt es gute Nachrichten für alle Dachdecker! Seit dem 1. Januar 2026 ist der Mindestlohn für Dachdeckergesellen auf stolze 16,60 Euro pro Stunde gestiegen. Das bedeutet, dass Gesellen mit einem gültigen Gesellenbrief nun einen deutlichen Lohnzuwachs erleben und bei einem Vollzeitjob etwa 100 Euro mehr im Monat auf dem Gehaltsscheck sehen werden, wie die Nachrichtenagentur NN berichtet.
Doch nicht nur die Geschulten profitieren, auch ungelernte Kräfte kommen nicht zu kurz. Diese erhalten ab sofort ein Mindestgehalt von 14,96 Euro pro Stunde. In der Region sind rund 60 Beschäftigte in der Dachdeckerszene aktiv, und in Neumarkt stehen insgesamt zwölf Dachdeckerbetriebe bereit, die von den neuen Regelungen profitieren.
Tarifliche Veränderungen in der Dachdeckerbranche
Ab 2026 gibt es im Dachdeckerhandwerk tarifliche Mindestlöhne, die in zwei Stufen steigen werden. So wird für gelernte Arbeitnehmer 2027 ein weiterer Anstieg auf 17,10 Euro und 2028 auf 17,60 Euro festgelegt, was die Attraktivität der Berufe in diesem Sektor weiter steigern dürfte. Die Veränderungen wurden durch die Bekanntgabe der dreizehnten Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Bundesgesetzblatt Ende Dezember 2025, inkrafttreten seit dem Jahresbeginn, eingeführt, informiert die HWK Dresden.
Diese neuen Löhne betreffen alle Dachdeckerbetriebe und selbstständige Betriebsabteilungen bis zum 31. Dezember 2028. Die IG BAU Oberpfalz empfiehlt den Beschäftigten, ihre Lohnabrechnung für den Januar zu überprüfen, um sicherzustellen, dass die neuen Löhne korrekt angewendet werden. Wer Fragen hat, kann sich unter der Telefonnummer (0941) 793747 oder per E-Mail an regensburg@igbau.de an die Gewerkschaft wenden. Unterstützung ist somit sehr nah!
Blick in die Zukunft
Die IG BAU hat bereits weitere Lohnerhöhungen für die kommenden zwei Jahren ausgehandelt, was ein positives Zeichen für die Zukunft der Branche ist. Das Handwerk, das oft als der Motor der regionalen Wirtschaft bezeichnet wird, zeigt damit einmal mehr, dass es auf die Bedürfnisse seiner Beschäftigten eingeht und diese stärkt. Außerdem wurde im Rahmen dieser Regelungen klargestellt, dass bestimmte Gruppen, wie Schüler in Ausbildung oder Praktikanten, nicht von diesen Mindestlöhnen erfasst werden, was einen weiteren Aspekt der Komplexität in der Lohnstruktur aufzeigt, wie SOKA-DACH festhält.
Alles in allem sind die neuen Regelungen ein Lichtblick im Dachdeckerhandwerk. Die Erhöhung des Mindestlohns sorgt nicht nur für mehr finanzielle Sicherheit, sondern auch dafür, dass die Gewerke im Handwerk hoch im Kurs bleiben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Branche weiterentwickeln wird. Doch eines ist klar: Da liegt was an!