Neues kriminaltechnisches Labor in Bamberg: 5,6 Millionen für mehr Sicherheit!

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Bamberg erhält ein modernes kriminaltechnisches Labor mit 5,6 Millionen Euro Investition zur Stärkung der inneren Sicherheit.

Bamberg erhält ein modernes kriminaltechnisches Labor mit 5,6 Millionen Euro Investition zur Stärkung der inneren Sicherheit.
Bamberg erhält ein modernes kriminaltechnisches Labor mit 5,6 Millionen Euro Investition zur Stärkung der inneren Sicherheit.

Neues kriminaltechnisches Labor in Bamberg: 5,6 Millionen für mehr Sicherheit!

Am 16. Juni 2025 wurde in Bamberg ein neues kriminaltechnisches Labor eröffnet, ein wichtiger Schritt zur Stärkung der inneren Sicherheit in Bayern. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann übergab das moderne Labor der Kriminalpolizei und betonte damit die Notwendigkeit kontinuierlicher Investitionen in infrastrukturelle Projekte, um den sich ständig wandelnden Anforderungen der Kriminaltechnik gerecht zu werden. Mit einer Gesamtsumme von 5,6 Millionen Euro wurde in die Errichtung investiert, um die Qualität der Spurensicherung und Analyse zu verbessern, wie stmi.bayern.de berichtet.

Das neue Laborgebäude, das über 160 Quadratmeter für kriminaltechnische Untersuchungen bietet, wurde sorgfältig geplant. Der Spatenstich für das Projekt fand bereits im September 2022 statt, und nach 33 Monaten Bauzeit stehen nun leistungsstarke Einrichtungen zur Verfügung, die den Anforderungen der modernen Kriminalität gewachsen sind. Dabei wurde das alte Labor durch Büroräume ersetzt, um den Raum optimal zu nutzen.

Moderne Infrastruktur für die Kriminaltechnik

Die neuen Räumlichkeiten beinhalten ein großes Basislabor sowie zwei spezialisierte Untersuchungslabore mit separaten Trockenräumen. Darüber hinaus sind Asservaten- und Dokumentationsräume Teil des Anbaus. Der direkte Anschluss an das Hauptgebäude via Verbindungsbrücke sorgt für kurze Dienstwege und effiziente Abläufe. Herrmann hob zudem die wachsende Bedeutung der Kriminaltechnik für die Strafverfolgung hervor, was sich auch in der Qualität der zu bearbeitenden Gutachten widerspiegelt.

Das Kriminaltechnische Institut (KTI) des BKA bildet das zentrale Element in der Sicherung und Untersuchung kriminaltechnischer Spuren. Es beschäftigt hochqualifizierte Mitarbeiter, die interdisziplinär zusammenarbeiten, um modernste Technologien in der Ermittlungsarbeit zu implementieren. Nur so kann man den ständig neuen Begehungsformen von Straftaten begegnen, die direkt aus der fortschreitenden technologischen Entwicklung resultieren.

Einblicke in die kriminaltechnische Forschung

Das KTI ist nicht nur eine wichtige Anlaufstelle für sämtliche Sicherheitsbehörden, sondern auch für die kriminaltechnische Ausbildung von Sachverständigen, Polizeiführungskräften, Richtern und Staatsanwälten. Es bereitet jährlich eine fünfstellige Anzahl an Untersuchungsanträgen vor und erstellt gerichtsverwertbare Gutachten, die entscheidend für die Aufklärung von Straftaten sind. Die Qualität der Arbeit wird durch die Anwendung international anerkannter Standards wie DIN ISO 17020 und DIN ISO 17025 gesichert, was die Vertrauenswürdigkeit der Ergebnisse erhöht.

Mit einer über 50 verschiedenen kriminaltechnischen Sammlungen und einem ständigen Austausch innerhalb des European Network of Forensic Science Institutes (ENFSI) bleibt das Institut stets auf dem neuesten Stand der Kriminaltechnik. Im Rahmen des ENFSI wird europaweit Wissen und Innovationen im Bereich der Kriminaltechnik geteilt, was für die gesamte Sicherheitsarchitektur in Europa von immenser Bedeutung ist.

Mit dem neuen Labor in Bamberg wird nicht nur ein wichtiges Zeichen für die Sicherheitsarchitektur gesetzt, sondern auch ein effektiver Beitrag zur Verbrechensbekämpfung und zum Schutz der Bürger geleistet. Die Investition in die kriminaltechnische Infrastruktur ist somit nicht nur zeitgemäß, sondern auch ein notwendiger Schritt in die Zukunft der Kriminalistik in Bayern.