Horrorcrash am Schöntaler Berg: 28-Jähriger stirbt bei Unfall!
Ein tragischer Motorradunfall ereignete sich am 13. Juni 2025 in Neuburg-Schrobenhausen, bei dem ein 28-Jähriger starb.

Horrorcrash am Schöntaler Berg: 28-Jähriger stirbt bei Unfall!
Ein tragischer Unfall ereignete sich am Freitag, den 13. Juni 2025, am Schöntaler Berg in Tegernbach, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen. Ein 28-jähriger Motorradfahrer verstarb an der Unfallstelle, nachdem er aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten war und frontal mit einem Mercedes kollidierte. Diese schreckliche Nachricht berichtete der Ingolstadt Reporter.
Der Unfall ereignete sich gegen 16:15 Uhr. Während der Motorradfahrer schwerste Verletzungen erlitt und noch vor Ort verstarb, wurde der 46-jährige Fahrer des Mercedes leicht verletzt. Seine 61-jährige Beifahrerin musste mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden von der Staatsanwaltschaft Ingolstadt eingeleitet, die ein unfallanalytisches Gutachten anordnete.
Auswirkungen und Einsatzkräfte
Nach dem Unfall war die Kreisstraße PAF 4 für etwa 4,5 Stunden gesperrt, während Freiwillige Feuerwehren aus Tegernbach und Ehrenberg mit insgesamt 25 Einsatzkräften vor Ort waren. Zwei Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber und ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) standen ebenfalls im Einsatz. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden, der auf etwa 45.000 Euro geschätzt wird.
Die Gefahren für Motorradfahrer
Der Unfall am Schöntaler Berg verdeutlicht die Gefahren, denen Motorradfahrer im Straßenverkehr ausgesetzt sind. In Deutschland sind alleine 4,7 Millionen Motorräder zugelassen, und das Risiko für Motorradfahrer, in einen Unfall verwickelt zu werden, ist viermal höher als für Pkw-Fahrer. Statistiken zeigen, dass etwa 20 Prozent der im Straßenverkehr Getöteten oder schwer Verletzten Motorradfahrer sind, und jährlich mehr als 500 tödliche und fast 10.000 schwerverletzte Motorradfahrer gezählt werden müssen, wie es Autohaus.de beschreibt.
Ein Drittel aller Motorradunfälle sind Alleinunfälle, die häufig durch Fahrfehler oder überhöhte Geschwindigkeit verursacht werden. Besonders gefährdet sind junge Motorradfahrer im Alter von 15 bis 24 Jahren. Bei Kollisionen mit anderen Fahrzeugen sind häufig Fehler beim Abbiegen oder beim Überholen die Ursachen der Unfälle.
Sicherheitsmaßnahmen und Empfehlungen
Um die Sicherheit im Verkehr für Motorradfahrer zu erhöhen, empfehlen Experten vom ADAC regelmäßige Sicherheitschecks, das Tragen von Schutzkleidung sowie das Absolvieren von Fahrsicherheitstrainings. Auch technische Sicherheitsmaßnahmen, wie ABS oder Traktionskontrolle, können dazu beitragen, Unfälle zu reduzieren. Zudem könnte eine Verbesserung der Infrastruktur, wie das Zurückschneiden von Bepflanzungen und das Aufstellen von Richtungstafeln, die Verkehrssicherheit erhöhen.
Die erschreckenden Statistiken zu Motorradunfällen und die tragischen Folgen, die sie mit sich bringen, unterstreichen die Wichtigkeit eines vorausschauenden und defensiven Fahrverhaltens. Das Fazit bleibt klar: Sicherheit sollte für alle Verkehrsteilnehmer oberste Priorität haben.