VfL Günzburg erkämpft im Packenden Duell ein 34:34 gegen München!
VfL Günzburg erzielt ein 34:34-Unentschieden gegen HT München vor 1400 Zuschauern in der Rebayhalle. spannendes Handball-Regionalliga-Spiel am 30. November 2025.

VfL Günzburg erkämpft im Packenden Duell ein 34:34 gegen München!
Handballfreunde aufgepasst! Am vergangenen Wochenende bot das Handball-Regionalliga-Spiel zwischen dem VfL Günzburg und HT München in der gut gefüllten Rebayhalle Spannung pur. Mit 1.400 Zuschauern, darunter 50 Fans aus München, konnte die Atmosphäre nicht besser sein. Die Partie endete in einem packenden 34:34-Unentschieden, das sowohl die Stärken als auch die Schwächen beider Mannschaften aufzeigte. Augsburger Allgemeine berichtet von einem emotionalen Spielverlauf, in dem die Abwehrreihen beider Teams stark eingestellt waren.
Die ersten Minuten gehörten klar den Gastgebern. David Pfetsch eröffnete das Spiel und erzielte das erste Tor zum 1:0. Die Günzburger behielten die Oberhand und setzten sich bis auf 4:2 ab. Doch HT München, mit Benedikt Hagitte als Schlüsselspieler, ließ sich nicht abschütteln und glich beim 5:5 aus. Aufregung gab es auch schon früh, als HT-Spielmacher Florian Wastl nach zwei Minuten eine Rote Karte erhielt, was sich als empfindlicher Verlust für die Gäste erwies.
Ein Wechselbad der Gefühle
Im ersten Durchgang zeigte HT München defensive Schwächen, die die Günzburger gnadenlos ausnutzten. Der Spielstand schwankte bis zum 9:9, bevor die Münchner mit 12:9 in Führung gingen. Patrick Bieber und Julian Lohner, die beiden Torhüter des VfL, hatten einige Mühe, die Bälle zu halten, was zu einem knappen 16:17-Rückstand zur Halbzeit führte. Nicolai Jensen verkürzte noch vor der Pause und gab dem Team neuen Mut.
Nach dem Wechsel kam die große Stunde von Gabriel Scholz. Er verwandelte im Laufe des Spiels insgesamt sieben Siebenmeter und hielt die Hoffnungen der Günzburger aufrecht. Während das Spiel in der 46. Minute nochmal Spannung aufbaute, wurden die Zuschauer Zeugen eines ständigen Abtauschs zwischen den beiden Teams. Insbesondere in der Schlussphase, als die Münchner in der 50. Minute mit 27:30 führten, sah es zunächst nicht gut aus für die Gastgeber.
Ein gerechtes Unentschieden?
Trotz aller Widrigkeiten kämpfte sich der VfL zurück. Noah Heisch wurde für seine hervorragende Leistung als „Man of the Match“ ausgezeichnet, und Robin Lorenz glich in der letzten Minute zum 30:30 aus. Doch das Spiel war noch lange nicht entschieden. In den letzten Sekunden verwandelte Scholz seinen siebten Siebenmeter, bevor er in der 58. Minute erneut zuschlug. Da Münchens Philipp Steuck mit einer Zeitstrafe vom Platz musste, hatte Günzburg die Chance, in Überzahl zu agieren, doch die Situation wurde nicht optimal genutzt. So endete die Partie mit einem gerechten Unentschieden, das für die Günzburger einen weiteren Punkt sicherte, während das Gefühl bei HT München ist, einen Sieg verpasst zu haben. Merkur zitiert HT-Coach Johannes Borschel, der das Unentschieden als leistungsgerecht einstufte, jedoch anmerkte, dass einige strittige Entscheidungen das Ergebnis beeinflussten.
Zusätzlich zur spannenden Partie lässt sich allgemein feststellen, dass die Zuschauerzahlen im Handball sowohl in der Bundesliga als auch in der Regionalliga einen Aufwärtstrend zeigen. Laut Daikin HBL erlebte die Saison 2024/25 einen beeindruckenden Anstieg der Zuschauerzahlen von über 10% gegenüber der Vorsaison. Solche Zahlen zeigen das wachsendes Interesse an diesem Sport und versprechen, dass die kommenden Spiele noch mehr Zuschauer anziehen werden.
Zusammengefasst bleibt festzuhalten, dass der VfL Günzburg und HT München in diesem spannenden Aufeinandertreffen zwei Teams zeigten, die trotz ihrer Fehler alles gegeben haben. Die Rebayhalle bleibt daher auch weiterhin ein Ort, an dem Handball leidenschaftlich gelebt wird.