Gedenktag für Fluchtopfer: Kaufbeuren lädt zur Feier ein!

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Am 20. Juni 2025 gedenkt Kaufbeuren der Opfer von Flucht und Vertreibung mit einer Feier am Ehrenmal Neugablonz. Alle Bürger sind eingeladen.

Am 20. Juni 2025 gedenkt Kaufbeuren der Opfer von Flucht und Vertreibung mit einer Feier am Ehrenmal Neugablonz. Alle Bürger sind eingeladen.
Am 20. Juni 2025 gedenkt Kaufbeuren der Opfer von Flucht und Vertreibung mit einer Feier am Ehrenmal Neugablonz. Alle Bürger sind eingeladen.

Gedenktag für Fluchtopfer: Kaufbeuren lädt zur Feier ein!

In Kaufbeuren wird am 20. Juni 2025 der Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung begangen. Dies wird bereits seit 2014 praktiziert und fällt nun in diesem Jahr auf den gleichzeitigen Weltflüchtlingstag. Oberbürgermeister Stefan Bosse hat alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, an der Gedenkfeier teilzunehmen, die am 22. Juni 2025 um 11:30 Uhr am Ehrenmal Neugablonz im Fichtenweg stattfinden wird. Die Veranstaltung wird musikalisch von der Musikvereinigung Neugablonz begleitet und wird zur Erinnerung an die weltweiten Opfer von Flucht und Vertreibung ausgerichtet.

Der Gedenktag hat sich seit seiner Einführung durch einen Beschluss der Bundesregierung am 27. August 2014 zu einer wichtigen Tradition entwickelt. Im Rahmen der Feierlichkeiten werden die Landesflagge, die Kaufbeurer Flagge sowie die Neugablonzer Flagge am Ehrenmal gehisst. Ziel dieses besonderen Tags ist es, nicht nur den Opfern zu gedenken, sondern auch die Themen Versöhnung, Neuanfang und gesellschaftlicher Zusammenhalt in den Vordergrund zu rücken.

Hintergrund der Gedenkfeier

Wie auf Wikipedia zu lesen ist, wird an diesem Tag besonders der Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht, wobei der Fokus auf den deutschen Vertriebenen liegt. Der Gedenktag wird in Deutschland seit 2015 jährlich begangen und wurde initiiert, um das Bewusstsein für die Schicksale der Vertriebenen zu schärfen. In vielen Regionen wird zudem der hessische und der bayerische Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation am zweiten Sonntag im September gewürdigt.

Trotz der guten Absichten steht die Einführung dieses Gedenktages auch in der Kritik. Jan Korte, der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, äußerte Bedenken, dass der Gedenktag die Bedeutung des Holocaust-Gedenktages entwerten könnte und die deutsche Verantwortung für den Nationalsozialismus relativiere.

Ein Zeichen der Hoffnung

Die Gedenkveranstaltung in Kaufbeuren ist nicht nur ein Innehalten, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung und des Verständnisses für die Herausforderungen, die mit Migration und Vertreibung einhergehen. In Anbetracht der vielen leidvollen Geschichten, die sich hinter dem Begriff Flucht verbergen, wird bei der Feier auch die Integration und die Aufbauleistung von Heimatvertriebenen, Aussiedlern und Spätaussiedlern gewürdigt.

Es ist wichtig, aus der Geschichte zu lernen und die Lehren in die heutige Zeit zu übertragen. Besonders in der heutigen Gesellschaft, in der das Thema Flucht und Migration immer präsenter wird, ist es unerlässlich, ein gutes Händchen für den Zusammenhalt zu haben und Erfahrungen zu teilen. Daher lädt Oberbürgermeister Bosse alle Interessierten ein, an diesem bedeutsamen Tag teilzunehmen und gemeinsam das Gedenken zu zelebrieren.