Neuer Blitzer in Nordschwaben: Rasern wird jetzt auch nachts das Handwerk gelegt!

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Neuer Blitzer in Dillingen an der Donau erfasst Geschwindigkeitsverstöße zuverlässig auch nachts. Verkehrssicherheit im Fokus.

Neuer Blitzer in Dillingen an der Donau erfasst Geschwindigkeitsverstöße zuverlässig auch nachts. Verkehrssicherheit im Fokus.
Neuer Blitzer in Dillingen an der Donau erfasst Geschwindigkeitsverstöße zuverlässig auch nachts. Verkehrssicherheit im Fokus.

Neuer Blitzer in Nordschwaben: Rasern wird jetzt auch nachts das Handwerk gelegt!

In der dunklen Jahreszeit wird die Verkehrssicherheit in den Landkreisen Donau-Ries und Dillingen besonders großgeschrieben. Die Verkehrspolizei-Inspektion Donauwörth hat am Freitagabend einen mobilen Blitzer eingeführt, der präzise Geschwindigkeitsmessungen – sogar bei Nacht – ermöglicht. Marco Oberfrank, der stellvertretende Leiter der Inspektion, und Manfred Mayr waren vor Ort. Der Blitzer versteckte sich hinter einer Buschreihe und lieferte schnell Ergebnisse: Ein Auto wurde mit 122 km/h geblitzt, wo die zulässige Höchstgeschwindigkeit natürlich weit überschritten wurde. Der Fahrer kam nicht ungeschoren davon, denn die neueste Technik der VPI dient dazu, Rasern das Handwerk zu legen, auch wenn die Straßenbeleuchtung schwach ist. So wird sichergestellt, dass jeder Verkehrsteilnehmer seinen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten kann, gerade in der dunklen Jahreszeit, wenn viele Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit passieren.

Was hat es mit dieser neuen Technik auf sich? Die Verkehrsüberwachung hat das Ziel, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Auf die Anordnung und Durchführung der Kontrollen sind nicht nur die Polizei und die Verkehrsbehörden, sondern auch lokale Ordnungsämter zuständig. Diese Einrichtungen achten darauf, dass alle Verkehrsteilnehmer die Regeln einhalten. Über Geschwindigkeitsmessungen hinaus umfasst die Verkehrsüberwachung auch die Kontrolle von parkenden Fahrzeugen und die Beobachtung des allgemeinen Verkehrsflusses, wobei alle Maßnahmen letztlich der Sicherheit dienen und dazu beitragen sollen, dass sich alle Verkehrsteilnehmer wohlfühlen können.

Neue Technologien zur Sicherheit

Der Blitzer, der jetzt in Nordschwaben eingesetzt wird, ist Teil einer Reihe von Maßnahmen, die ergriffen werden, um Geschwindigkeitsüberschreitungen effizient zu erfassen. Dabei kommen moderne Geräte zum Einsatz, die auf Radar-Technologie basieren. Dieses System arbeitet mit dem Doppler-Effekt, um die Geschwindigkeit von Fahrzeugen zu messen und bei Übertretungen sofort Fotos zu schießen. Die Einführung solcher mobilen Geräte ist kein Zufall: In der Geschichte der Geschwindigkeitsüberwachung kam das erste mobile Radargerät bereits 1959 in Deutschland zum Einsatz. Heute haben wir es mit einer Technik zu tun, die eine präzise und effiziente Kontrolle ermöglicht.

In Deutschland ist die Zuständigkeit für die Geschwindigkeitsüberwachung auf verschiedene Institutionen verteilt. Während die Polizei für die Überwachung außerhalb geschlossener Ortschaften zuständig ist, übernehmen Ordnungsämter innerhalb der Städte diese Kontrolle. In den meisten Fällen ist der Fahrzeugführer verantwortlich für Geschwindigkeitsverstöße. Dies sorgt dafür, dass Verkehrsteilnehmer ihre Verantwortung ernst nehmen und die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten einhalten – was einen entscheidenden Beitrag zur Verkehrssicherheit darstellt.

Bußgelder und Verantwortlichkeiten

Die Bußgelder für Geschwindigkeitsübertretungen variieren stark, je nach Schwere des Vergehens und den örtlichen Bestimmungen. Kritiker bemängeln häufig, dass die wirtschaftlichen Interessen hinter dieser Überwachung eine Rolle spielen. Immerhin fließen die Gelder aus den Bußgeldern in die öffentlichen Haushalte und decken somit teilweise die Kosten der Verkehrsüberwachung. Zudem wird die Diskussion laut, ob es nicht sinnvollere Standorte für Geschwindigkeitsmessungen gäbe, die nicht primär auf das Einsammeln von Geld ausgerichtet sind, sondern tatsächlich die Verkehrssicherheit erhöhen.

Verkehrsüberwachung bleibt also ein spannendes Thema, insbesondere in den kleinen Gemeinden, wo sich lokale Behörden und Polizeikräfte gemeinsam darum bemühen, sicherere Straßen für alle zu schaffen. Und der neue Blitzer in Donauwörth stellt einen weiteren Schritt in Richtung dieser Zielsetzung dar.