Bayreuth erhält Gründerzentrum: Vertrag für RIZ unterzeichnet!

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Bayreuth fördert mit dem Regionalen Gründer- und Innovationszentrum (RIZ) die wirtschaftliche Entwicklung und Unterstützung von Start-ups.

Bayreuth fördert mit dem Regionalen Gründer- und Innovationszentrum (RIZ) die wirtschaftliche Entwicklung und Unterstützung von Start-ups.
Bayreuth fördert mit dem Regionalen Gründer- und Innovationszentrum (RIZ) die wirtschaftliche Entwicklung und Unterstützung von Start-ups.

Bayreuth erhält Gründerzentrum: Vertrag für RIZ unterzeichnet!

In einem großen Schritt für die regionale Wirtschaft wurde am 27. Juni 2025 der Vertragsabschluss zur Beteiligung am Regionalen Gründer- und Innovationszentrum (RIZ) in Bayreuth genehmigt. Dieses zukunftsweisende Projekt, das von der Stadt Bayreuth und dem Landkreis vorangetrieben wird, zielt darauf ab, die Wirtschaftsstruktur in der Region nachhaltig zu stärken. Der Beschluss zur Unterschrift wurde im Stadtrat am 25. Juni und im Kreistag heute gefasst, wie bayreuth.de berichtet.

Der Vertrag regelt nicht nur die finanziellen Rahmenbedingungen, sondern auch die Rechte und Pflichten bezüglich des Investitionskostenzuschusses des Landkreises. Der Landkreis hat sich bereit erklärt, sich mit 3 Millionen Euro am RIZ zu beteiligen und die Hälfte der Betriebskosten zu übernehmen. Damit erhalten vor allem junge Unternehmer die nötige Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen, insbesondere im technologischen Bereich, wie das Bayreuther Tagblatt hervorhebt.

Ein innovativer Ort für Gründer

Das RIZ wird zukünftigen Start-ups eine Vielzahl von Einrichtungen zur Verfügung stellen, einschließlich Werkstätten und Labore. Die Universität Bayreuth spielt dabei eine zentrale Rolle, indem sie ein Labor im Landkreis für mindestens drei Jahre betreuen wird – eine Aufgabe, die nicht von der Stadt Bayreuth übernommen wird. Der Kreistag hat außerdem die Einrichtung eines fachkundigen Beirats für das RIZ beschlossen, um die Entwicklung von Gründungsideen und Innovationen aktiv zu unterstützen.

Ein weiterer Bescheid des Stadt- und Kreistags hat dazu geführt, dass das ursprüngliche Investitionsvolumen von 13,8 Millionen Euro auf 6,9 Millionen Euro gesenkt werden konnte. Durch die Überarbeitung des Baukonzepts konnten die Baukosten von 25 Millionen Euro auf 19,9 Millionen Euro reduziert werden. Dies verdeutlicht das Engagement der Beteiligten, auch unter finanziellen Herausforderungen fortschrittlich zu denken und Lösungen zu finden.

Künftige Schritte und Herausforderungen

Die nächsten Schritte beinhalten die Detaillierung des Betreiberkonzepts und die Erstellung eines Gesellschaftervertrags, an dem die Stadt und der Landkreis Bayreuth zu gleichen Teilen beteiligt sind. Das Ziel ist es, das RIZ bis zum dritten Quartal 2028 in Betrieb zu nehmen und somit eine funktionale Ergänzung zum Institut für Entrepreneurship & Innovation an der Universität Bayreuth zu schaffen. Die Unterstützung durch den Freistaat Bayern und die Oberfrankenstiftung wird als entscheidend für die Realisierung dieses Projekts angesehen.

Die Entwicklungen im Bereich der Start-ups sind in ganz Deutschland hoch im Kurs. Wie das Bundesfinanzministerium mitteilt, plant Deutschland, bis 2030 rund 12 Milliarden Euro in das Venture Capital-Ökosystem zu investieren. Die Rahmenbedingungen für Start-ups sollen durch umfangreiche Maßnahmenpakete weiter verbessert werden. Diese Bestrebungen unterstützen die Innovationskraft der regionalspezifischen Gründerzentren und tragen auch zur Stärkung des Wirtschaftstandorts Bayreuth bei.

Mit der neuen Zusammenarbeit zwischen Stadt, Landkreis und Universität wird ein bedeutender Schritt für die wirtschaftliche Zukunft der Region gemacht. Das RIZ kann als Katalysator für frische Ideen und innovative Geschäftskonzepte dienen, was nicht nur den Start-ups zugutekommt, sondern auch die gesamte Region voranbringen wird.