Razzia in Niederbayern: 17 Verdächtige wegen Kinderpornografie erwischt!

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Am 17.07.2025 durchsuchte die Polizei in Landshut Wohnungen wegen Verdachts auf Kinderpornografie. 17 Verdächtige ermittelt.

Am 17.07.2025 durchsuchte die Polizei in Landshut Wohnungen wegen Verdachts auf Kinderpornografie. 17 Verdächtige ermittelt.
Am 17.07.2025 durchsuchte die Polizei in Landshut Wohnungen wegen Verdachts auf Kinderpornografie. 17 Verdächtige ermittelt.

Razzia in Niederbayern: 17 Verdächtige wegen Kinderpornografie erwischt!

Im Landkreis Dingolfing-Landau, Landshut und Kelheim stehen derzeit 17 Personen im Fokus der Ermittlungen. Am 17. Juli 2025 durchsuchte die Kriminalpolizeiinspektion Landshut mehrere Wohnstätten, unterstützt von der Staatsanwaltschaft Landshut und einem Datenträgerspürhund. Diese großangelegte Razzia wurde aufgrund des Verdachts auf den Besitz und die Verbreitung von kinder- und jugendpornografischen Bildern und Videos initiiert. Der Zeitraum der mutmaßlichen Taten reicht von 2020 bis Anfang 2025, während die Tatverdächtigen im Alter von 15 bis 80 Jahren sind.

Dabei wurden insgesamt 16 Männer und eine Jugendliche ins Visier genommen, gegen die Durchsuchungsbeschlüsse von den Amtsgerichten Landshut und Straubing erlassen wurden. Es ist wichtig zu betonen, dass laut Polizei Bayern die Täter in vielen Fällen unabhängig voneinander agiert haben und Festnahmen bei dieser Aktion nicht vorgenommen wurden.

Ein gefährliches Spiel

Die Polizei stellte während der Durchsuchungen bedeutende Beweismittel sicher: 11 Mobiltelefone, 2 Tablets, mehrere Notebooks und PCs sowie über 50 verschiedene Speichermedien. Diese Entwicklungen sind besonders alarmierend, denn der Besitz von Missbrauchsdarstellungen ist strafbar, und die Verbreitung solcher Inhalte kann den Verdächtigen sehr hohe Strafen einbringen. Laut BR könnte unerlaubter Besitz sogar mit einer Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr geahndet werden.

Die Polizei möchte darüber hinaus alle sensibilisieren: Anonymität im Internet schützt nicht vor der Strafverfolgung. Es wird darauf hingewiesen, dass der Besitz oder die Weitergabe von kinder- und jugendpornografischen Inhalten schwerwiegende Straftaten darstellen. Wer etwa Videos oder Bilder erhält, sollte sich umgehend an die Polizei wenden. Diese Themen müssen ernst genommen werden, denn auch in sozialen Netzwerken werden häufig solche verbotenen Inhalte ausgetauscht.

Schutz und Prävention

Die Ermittler raten eindringlich zu einem verantwortungsvollen Umgang mit digitaler Kommunikation. Dazu gehört, Inhalte nicht zu löschen, sondern sie bei Verdacht zur Polizei zu bringen. Es wird empfohlen, die Mitgliedschaften in unübersichtlichen Chatgruppen zu überprüfen und die automatische Speicherung von Bild- und Videodateien zu deaktivieren. Auch Eltern spielt eine entscheidende Rolle, indem sie digitale Privatsphäre und Schutz ihrer Kinder in einem gesunden Einklang halten. Gerade die Kontrolle von Handys und die Einschränkung der Online-Zeiten sind wichtige Maßnahmen, um eine sichere Umgebung zu gewährleisten.

Gerade in Niederbayern häufen sich solche Ermittlungen, und die Polizei wird auch künftig aktiv gegen die Verbreitung von kinder- und jugendpornografischen Inhalten vorgehen. Wer Informationen zu diesem Thema hat oder eventuell selbst betroffen ist, dem steht auch die Initiative „Kein Täter werden“ zur Verfügung. Diese bietet anonym und kostenfrei Unterstützung für Personen mit pädophilen Neigungen, wodurch ein erster Schritt in Richtung Hilfe und Veränderung in die Wege geleitet werden kann.