Reisebus-Besitzer kämpft um Stellplatz in Fürstenfeldbruck!

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Ein Unternehmer in Fürstenfeldbruck sucht dringend neue Stellplätze für Reisebusse, da bestehende Optionen unzureichend sind.

Ein Unternehmer in Fürstenfeldbruck sucht dringend neue Stellplätze für Reisebusse, da bestehende Optionen unzureichend sind.
Ein Unternehmer in Fürstenfeldbruck sucht dringend neue Stellplätze für Reisebusse, da bestehende Optionen unzureichend sind.

Reisebus-Besitzer kämpft um Stellplatz in Fürstenfeldbruck!

Im Herzen von Fürstenfeldbruck stehen Gerhard Jakobs und Silvia Bauch mit ihrem Ein-Mann-Unternehmen vor einer Herausforderung, die so alltäglich wie frustrierend ist: die Suche nach einem Stellplatz für ihren Reisebus. Derzeit parken sie den Bus am Volksfestplatz, der jedoch als einziger Abstellplatz im Stadtgebiet nicht für langfristige Parkungen gedacht ist. „Wir müssen unbedingt einen privaten Stellplatz zur Miete finden“, betont Jakobs, der bisher erfolglos auf der Suche nach geeigneten Optionen war. Ein zuvor angemieteter Platz war schlichtweg zu klein und hat bereits Schäden am Bus verursacht, was die Lage zusätzlich kompliziert macht. Laut einem Bericht von Merkur ist die Frustration über die prekären Stellplatzverhältnisse groß.

Birgit Thron, die Leiterin der Straßenverkehrsbehörde, ist sich der Problematik bewusst, erklärt jedoch, dass der Volksfestplatz nicht für das langfristige Parken von Reisebussen vorgesehen ist. „Unternehmer sind dazu angehalten, ihre Fahrzeuge auf Privatgrund abzustellen“, so Thron. Dies stellt für Jakobs eine bittere Realität dar, da es im Stadtgebiet nur vereinzelt neutrale Parkplätze gibt, wo Busse nicht verboten, jedoch die Verfügbarkeit ungewiss ist. Bei einem Besuch im Gewerbegebiet Am Kugelfang erhielt Jakobs kürzlich einen Strafzettel, da dort nur Lastwagen und Pkw parken dürfen.

Ein dringender Appell nach Lösungen

Die Situation ist für Jakobs nicht nur ärgerlich, sondern auch geschäftlich nachteilig. Er fordert mehr Abstellmöglichkeiten für Reisebusse in Fürstenfeldbruck, insbesondere da die Stadt Dachau bereits mehrere ausgewiesene Plätze hat. „Wir haben hier keine Perspektive für die Zukunft“, sagt Jakobs. Die Straßenverkehrsbehörde plant jedoch, im kommenden Juli den Bedarf für weitere Busstellplätze zu überprüfen. Es bleibt abzuwarten, ob daraus konkrete Maßnahmen resultieren werden.

Die Herausforderungen, die Jakobs und andere Unternehmer in der Region erleben, sind nicht nur ein lokales Problem. Die Straßenverkehrsbehörde trägt die Verantwortung für die Verkehrssicherheit auf Bundes-, Staats- und Kreisstraßen im Landkreis. Sie ist auch Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger sowie Gemeinden, die Fragen zur Verkehrssicherheit oder Anregungen zur Verbesserung der Infrastruktur haben möchten. Es ist klar, dass eine klare Regelung nicht nur den Unternehmern, sondern auch der allgemeinen Verkehrssituation in Fürstenfeldbruck zugutekommen würde. Vielleicht wird die nächste Verkehrsschau die nötigen Impulse setzen.

In der Zwischenzeit sucht Jakobs weiter nach einem Mietgrundstück, doch eine eigene Halle ist für ihn keine rentable Option. Der Zeitdruck wächst, denn ohne adäquate Parkmöglichkeiten könnte er Schwierigkeiten bekommen, sein Geschäft weiterzuführen. Die Stadt hat noch einen langen Weg, um ein besseres Angebot für Busunternehmer zu schaffen.