Am Freitagabend war die Stimmung in der tectake Arena wieder einmal elektrisierend, als die Fitness First Würzburg Baskets im mit Spannung erwarteten Nachbarschaftsduell die Skyliners Frankfurt mit 80:66 besiegten. Ein wichtiger Sieg für die Baskets, die damit den Titel „Derbysieger“ für sich beanspruchen konnten. Trotz eines schleppenden Starts, in dem die Baskets mit 17:26 im ersten Viertel zurücklagen, fanden sie in der Folge zu ihrem Spiel. Das war jedoch nicht dem Zufall überlassen – laut Main Post liegen gleich drei entscheidende Gründe für die Wende auf dem Tisch.

Als erfahrener Coach führte Sasa Filipovski die Baskets nicht nur durch diese spannende Partie, sondern hat auch einen entscheidenden Beitrag zur Teamstabilität geleistet. In der laufenden Saison 2023/24 befinden sich die Würzburg Baskets in einer starken Form, da sie sich erfolgreich im Mittelfeld der Tabelle etablieren konnten. Sport Bild beschreibt dies als eine beeindruckende Leistung, especialmente angesichts der Hinweise auf frühere Schwierigkeiten in der letzten Saison.

Wichtige Personalien und Statistiken

Würzburg hat noch sechs Spiele zu bestreiten, und vier davon werden in heimischer Halle ausgetragen. Diese bevorstehenden Partien sind entscheidend für die Qualifikation zum Viertelfinale. Im Duell gegen Frankfurt, das als „Sponsor of the Day“ von der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH unterstützt wurde, hieß es für die Baskets, die Siege einzufahren. Mainfranken News berichtet, dass es das 25. Aufeinandertreffen zwischen den beiden Teams war, bei dem die Baskets nun 13 Siege vorweisen können.

Ein Blick auf die Statistiken verrät, dass die Skyliners, die auf Rang 14 stehen, mit einem Rückstand von vier Punkten auf die Play-In-Plätze kämpfen. Bei den Gästen spielte Tyger Campbell, der mit 13,5 Punkten und 6,0 Korbvorlagen über die letzten drei Spiele durchaus überzeugte. Aber ohne den verletzten Logan Johnson wird es für die Skyliners immer schwieriger. Der Topscorer Isaiah Swope, der prompt zur Verfügung steht, bringt es auf 15,9 Punkte pro Partie, obwohl er meist von der Bank kommt.

Ob die Würzburg Baskets sich weiterhin auf ihren Neuzugang Otis Livingston verlassen können, wird sich zeigen müssen. Mit im Schnitt 20,5 Punkten wusste der Spieler aus Bayreuth die Verantwortlichen zu überzeugen, auch wenn er nun in der Türkei eine neue Herausforderung sucht. Für die kommenden Spielergebnisse und die damit verbundene Spannung im Verein bleibt abzuwarten, wie sich das Team aufstellen wird – sowohl in der übrigen Hauptrunde als auch in den bevorstehenden Playoffs.

Wo die Würzburg Baskets auch stehen – eines lässt sich sagen: Die Mannschaft macht derzeit einen starken Eindruck. Und nach dem Derbysieg gegen Frankfurt wird die Vorfreude auf die nächsten Spiele mit Sicherheit noch größer sein. Ob das Team seinem Aufwärtstrend treu bleiben kann, bleibt abzuwarten, doch der Antrieb scheint vorhanden zu sein!