Dagmar Fritz-Kramer: Unterallgäus Vorreiterin für nachhaltiges Bauen!

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Dagmar Fritz-Kramer wird als Markenbotschafterin des Landkreises Unterallgäu ausgezeichnet für ihren Beitrag zu nachhaltigem Bauen.

Dagmar Fritz-Kramer wird als Markenbotschafterin des Landkreises Unterallgäu ausgezeichnet für ihren Beitrag zu nachhaltigem Bauen.
Dagmar Fritz-Kramer wird als Markenbotschafterin des Landkreises Unterallgäu ausgezeichnet für ihren Beitrag zu nachhaltigem Bauen.

Dagmar Fritz-Kramer: Unterallgäus Vorreiterin für nachhaltiges Bauen!

Im Landkreis Unterallgäu wird Dagmar Fritz-Kramer von Landrat Alex Eder als „Markenbotschafterin des Landkreises“ ausgezeichnet. Diese Ehrung wird alljährlich an Persönlichkeiten vergeben, die sich durch herausragende Leistungen hervorgetan haben. Fritz-Kramer, die seit 2004 in vierter Generation das 1896 gegründete Familienunternehmen Baufritz führt, ist eine wegweisende Figur im Bereich des ökologischen Bauens. Unter ihrer Ägide hat sich Baufritz zu einem international anerkannten Vorreiter für Nachhaltigkeit, Verantwortung und Innovation entwickelt. In seiner Laudatio betonte Eder ihren Pioniergeist und den unermüdlichen Einsatz für umweltfreundliches Bauen. Während die offizielle Preisverleihung durchgeführt wurde, ehrte der Landrat zudem die enge Verbindung zwischen Baufritz und der Region, die durch die Beschäftigung von rund 600 Mitarbeiter:innen am Standort Erkheim gestärkt wird. Landratsamt Unterallgäu berichtet, dass Fritz-Kramer noch kürzlich den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt erhielt, eine weitere Bestätigung ihrer Pionierarbeit.

Doch was macht die Arbeit von Dagmar Fritz-Kramer und Baufritz so besonders? Das Unternehmen hat sich auf klima- und umweltschonenden Fertigholzbau spezialisiert. Bei Neubauten und Sanierungen setzt Baufritz auf Holz als zentralen Baustoff, was nicht nur CO2 speichert, sondern auch die Bildung von Kohlendioxid verhindert. Dies ist besonders wichtig, wenn man bedenkt, dass der Gebäudesektor in Deutschland fast 40 % der Treibhausgasemissionen verursacht. In diesem Kontext wird die Bedeutung des Holzbaus immer deutlicher: Studien zeigen, dass durch den Einsatz von Holz bis 2030 in Deutschland etwa 42 Millionen Tonnen Treibhausgase eingespart werden könnten. Baufritz leistet hier mit der Verarbeitung von jährlich rund 11.900 m³ heimischem Fichtenholz einen essenziellen Beitrag zur Klimaneutralität. Nbau führt weiter an, dass dies zu einer jährlichen CO2-Ersparnis von etwa 12.000 Tonnen führt.

Die Vision für die Zukunft

Dagmar Fritz-Kramer ist nicht nur eine erfolgreiche Unternehmerin, sondern auch eine Vordenkerin in der Bauindustrie. Sie ist seit Oktober 2024 im Vorstand des Bundesverbands Deutscher Fertigbau und hat bereits 2019 die höchste Qualitätsstufe für gesundheitszertifiziertes Bauen in Deutschland erreicht. Zudem wurde Baufritz 2023 mit der Goldauszeichnung der Bayerischen Staatsregierung für das Engagement im Umwelt- und Klimaschutz belohnt. Dies beweist, dass nachhaltiges Bauen nicht nur ein Trend, sondern eine Notwendigkeit ist.

Die Herausforderungen der Branche sind jedoch groß. Der Gebäudesektor ist einer der Hauptverursacher von Treibhausgasemissionen in Deutschland. Rund zwei Drittel der bestehenden Gebäude wurden vor 1977 errichtet, bevor Wärmeschutzverordnungen in Kraft traten. Die EU strebt für 2050 Klimaneutralität an, Deutschland plant bereits für 2045. Die innovationsreiche Arbeit von Unternehmen wie Baufritz ist daher von enormer Bedeutung. Der Einsatz von Holz und ressourcenschonenden Materialien wird in der Branche dringend benötigt, um diese Ziele zu erreichen. Darüber hinaus wird ein internationaler Austausch von Methoden zur Bewertung der nachhaltigen Entwicklung von Bauwerken gefordert. Nachhaltiges Bauen zeigt auf, dass es wichtig ist, eine Harmonisierung der Standards und Vorgehensweisen zu erreichen, um die Qualität und Transparenz in der Bauindustrie zu verbessern.

Insgesamt zeigt das Engagement von Dagmar Fritz-Kramer und ihrem Unternehmen, dass die Zukunft des Bauens in der Verantwortung und Innovation liegt. Ihre Auszeichnung als Markenbotschafterin des Landkreises hebt nicht nur ihre persönlichen Erfolge hervor, sondern auch die Verantwortung der Branche für eine nachhaltige Zukunft.