Glasfaser-Ausbau in Mellrichstadt und Umgebung: 485 Anschlüsse in Sicht!

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Glasfaserausbau in Rhön-Grabfeld: Mellrichstadt, Sandberg, Bastheim und Unsleben erreichen hohe Anschlüsse bis 2025.

Glasfaserausbau in Rhön-Grabfeld: Mellrichstadt, Sandberg, Bastheim und Unsleben erreichen hohe Anschlüsse bis 2025.
Glasfaserausbau in Rhön-Grabfeld: Mellrichstadt, Sandberg, Bastheim und Unsleben erreichen hohe Anschlüsse bis 2025.

Glasfaser-Ausbau in Mellrichstadt und Umgebung: 485 Anschlüsse in Sicht!

In Mellrichstadt, Sandberg, Bastheim und Unsleben tut sich eine Menge im Bereich der digitalen Infrastruktur. Aktuell sind die Baustellen für den Glasfaser-Hausanschluss in vollem Gange. Laut mainfranken.news zielt der Ausbau darauf ab, eine vollumfängliche Anbindung an die Glasfaser-Technologie zu erreichen. Die vier Kommunen setzen dabei auf einen FttH-Vollausbau, was die Zukunftschancen für alle Anwohner erheblich steigert.

Doch nicht alles läuft rund: In Mellrichstadt sind zahlreiche Außenlieger noch nicht berücksichtigt worden. Außerdem schränken förderrechtliche Vorgaben gemäß der Bayerischen Gigabitrichtlinie die Ausweitung in Teilortsbereichen wie Roßrieth, Waldberg und Geckenau ein. Trotz dieser Herausforderungen erreichen die Glasfaserausbauquoten erfreuliche Werte zwischen 75 und 90 Prozent.

Investitionen und Chancen

In den nächsten 36 Monaten sollen 485 zusätzliche Adressen in Mellrichstadt mit einem Glasfaser-Anschluss versorgt werden. 100 Kilometer Glasfaser-Kabel werden verlegt und 26 neue Netzverteiler entstehen. Diese Erweiterung hat ganze 4,2 Millionen Euro gekostet, wobei mehr als 1,7 Millionen Euro durch Bundesmittel bereitgestellt wurden. Die örtliche Stadt trägt jedoch auch ihren Teil dazu bei – insgesamt rund 345.000 Euro kommen von Mellrichstadt.

Gemeinsam mit Sandberg, Bastheim und Unsleben wird im Rahmen dieses Projektes eine Investition von etwa 3,3 Millionen Euro getätigt, um 226 Adressen in Sandberg, 101 in Unsleben und 42 in Bastheim auszubauen. Ein cleverer Schachzug, denn die interkommunale Zusammenarbeit macht rund 230.000 Euro an Einsparungen möglich. Unternehmen wie die GlasfaserPlus GmbH werden keine eigenen Produkte anbieten, doch die Telekom Deutschland GmbH und andere Anbieter stehen bereit, den endlichen Kunden die neuen Möglichkeiten zu offerieren.

Die Richtlinien im Blick

Ein Blick auf die Rahmenbedingungen zeigt, wie wichtig die Bayerische Gigabitrichtlinie ist. Diese wurde 2020 ins Leben gerufen, um Versorgungslücken in unterversorgten Gebieten zu schließen, und der Freistaat Bayern sowie der Bund unterstützen aktiv den Glasfaserausbau. Die neuen Richtlinien, wie die Gigabit-Richtlinie des Bundes 2.0, wurden zwar erst 2023 eingeführt, bieten aber bereits wichtige Impulse für die künftige Ausgestaltung der digitalen Infrastruktur.

Die Verantwortlichen blicken optimistisch auf die Zukunft: Frank Reichert, Projektverantwortlicher des Landkreises Rhön-Grabfeld, kündigte an, dass mittelfristig alle Adressen im Landkreis gigabitfähig sein sollen. Die signifikanten Fortschritte, die in Mellrichstadt und den umliegenden Gemeinden erzielt werden, bringen die Region auf die digitale Landkarte – ein wichtiger Schritt, um die Lebensqualität und die wirtschaftlichen Chancen vor Ort nachhaltig zu verbessern.