Silvester 2026: Feuerwehr Regensburg kämpft gegen Kleinbrände und Chaos!
Die Bilanz der Silvesternacht 2026 in Regensburg: Kleinbrände durch Pyrotechnik, erhöhte Feuerwehr-Einsätze und positive Kooperation.

Silvester 2026: Feuerwehr Regensburg kämpft gegen Kleinbrände und Chaos!
Die Silvesternacht 2025 hat in vielen Städten Deutschlands ihre Spuren hinterlassen, vor allem in den Bereichen Feuerwehr und Polizei. In Regensburg, wo sich die Lage als recht gesittet erwies, berichtete die Feuerwehr von einem signifikanten Anstieg an Einsätzen im Vergleich zu normalen Nächten. Wie regensburg.de festhielt, überwogen Kleinbrände, die durch unsachgemäßen Umgang mit Pyrotechnik verursacht wurden. Diese Kleinbrände betrafen insbesondere Müllbehälter und Kleidercontainer.
Aufhorchen ließ die Meldung über eine Person in Wassernot kurz vor Mitternacht, die jedoch ohne Eingreifen der Feuerwehr überstanden wurde. Die größeren Brandereignisse traten dann am Neujahrstag gegen 6 Uhr auf, als mehrere brennende Container im Stadtwesten sowie ein Unterstand für Mülltonnen im Kasernenviertel gemeldet wurden. Hier drohte das Feuer, auf ein angrenzendes Mehrfamilienhaus überzugreifen, was schnelles Handeln erforderte. Die Freiwillige Feuerwehr Burgweinting rückte an und verhinderte mit einem C-Rohr Schlimmeres.
Einsätze und Vorfälle in anderen Städten
Im gesamten Bundesgebiet waren die Feuerwehr und der Rettungsdienst stark gefordert. Besondere Vorfälle ereigneten sich unter anderem in Berlin, wo die Polizei über 300 Menschen festnahm. Angriffe auf Einsatzkräfte wurden zwar zum Glück nicht gemeldet, doch die Situation war angespannt, besonders in Stadtteilen wie Neukölln, Kreuzberg und Schöneberg. In München, wo etwa 10.000 Menschen ohne nennenswerte Zwischenfälle feierten, kam es dennoch zu über 610 Polizeieinsätzen, davon viele wegen Pyrotechnik und Bränden. Ein Bewohner in Ansbach wurde bei einem Brand leicht verletzt, der Schaden beläuft sich auf mindestens zwei Millionen Euro.
Das Bundesthema rund um die Gefahren von Pyrotechnik wurde erneut laut. Wie sueddeutsche.de berichtet, gab es in Deutschland insgesamt fünf Todesfälle aufgrund unsachgemäßer Handhabung von Feuerwerkskörpern. Besonders tragisch: In Hamburg starb ein 20-Jähriger bei einem Explosionsunfall. Auch in Leipzig und Dortmund kam es zu gefährlichen Situationen, in denen Feuerwerkskörper Personen und Gebäude beschädigten.
Vorbereitung und Dank an die Einsatzkräfte
In Regensburg zeigte man sich gut vorbereitet auf das erhöhte Einsatzaufkommen. Die Berufsfeuerwehr hatte die Wachstärke erhöht, zusätzliches Technikpersonal und Fahrzeuge bereitgestellt. Im Berichtszeitraum verzeichnete die Feuerwache hier knapp 300 Anrufe, 124 Rettungsdiensteinsätze und 47 Feuerwehreinsätze, was im Vergleich zu „normalen“ Nächten eine erhebliche Mehrung darstellt.
Die Einsatzkräfte in Regensburg dürfen sich über eine reibungslose organisatorische Zusammenarbeit freuen, die auch durch die verstärkten Disponenten in der ILS unterstützt wurde. Mit bis zu neun Mitarbeitern waren sie bestens auf die Herausforderungen der Nacht vorbereitet. Die Feuerwehr und die Leitstelle Regensburg bedanken sich herzlich bei der Polizei und dem Rettungsdienst für die gewohnt gute Zusammenarbeit. Insgesamt verlief die Silvesternacht in Regensburg relativ ruhig, und die Feuerwehr konnte größere Schlimmeres verhindern.
Die Diskussion über den Umgang mit Pyrotechnik, die in den letzten Jahren angestoßen wurde, wird auch weiterhin fortgeführt. In den nächsten Tagen wird es sicher viele Gespräche darüber geben, wie solche Einsätze in Zukunft weiter optimiert werden können. Ein gutes Händchen ist gefragt, um Festlichkeiten sicherer zu gestalten.