Silvester in Nürnberg: Fast 1000 Notrufe und unzählige Brände!
In der Silvesternacht 2026 in Nürnberg verzeichnete die Feuerwehr 878 Notrufe, vor allem wegen Feuerwerksbränden und Rettungseinsätzen.

Silvester in Nürnberg: Fast 1000 Notrufe und unzählige Brände!
Die Silvesternacht 2026 war für die Feuerwehr in Nürnberg alles andere als beschaulich. Die Einsatzkräfte hatten alle Hände voll zu tun, denn gleich 878 Notrufe gingen zwischen 18 Uhr und 6 Uhr am Neujahrsmorgen bei der Integrierten Leitstelle Nürnberg (ILS) ein. Vor allem Brände und medizinische Notfälle hielten die Retter auf Trab, was die Feuerwehr Nürnberg dazu veranlasste, die Nacht als „unruhig“ zu bezeichnen. Wie NN.de berichtet, mussten die Einsatzkräfte zu insgesamt 152 Bränden und 406 Rettungsdiensteinsätzen ausrücken.
In Nürnberg selbst kam es zu 78 Brandmeldungen und 193 Einsätzen des Rettungsdienstes. Der Großteil der Brände waren kleinere Feuer, die durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden. Auch in den umliegenden Städten wie Fürth und Erlangen war die Lage angespannt, wobei die Feuerwehren dort ebenfalls eine hohe Anzahl an Einsätzen verzeichnen mussten. Besonders bemerkenswert ist, dass die Anzahl der Kleinbrände im Vergleich zum Vorjahr spürbar angestiegen ist.
Geplünderte Silvesternacht mit Verletzungen
Die Polizei zog nach dem Jahreswechsel ebenfalls Bilanz und berichtete von mehreren Verletzten durch Böllerwürfe und Raketen. Glücklicherweise gab es keine verletzten Einsatzkräfte, und bis zum jetzigen Zeitpunkt sind keine schweren Verletzungen durch unsachgemäße Verwendung von Böllern bekannt. Laut t-online.de waren die Einsätze im Vergleich zu anderen Tagen nicht übermäßig, doch die Vielzahl an kleineren Bränden, vor allem von Mülltonnen, verdeutlicht die brisante Lage. In Ansbach ereignete sich sogar ein größerer Brand, der den Schaden auf mehrere Millionen Euro schätzte.
Im gesamten Gebiet des Polizeipräsidiums Mittelfranken kam es zu weiteren Zwischenfällen mit drei größeren Bränden. In Petersaurach griff ein Scheunenbrand auf ein benachbartes Gebäude über, das fortan unbewohnbar war. Während die Feuerwehr im Großraum Nürnberg mit der hohen Einsatzlage zu kämpfen hatte, blieben größere Zwischenfälle oder Unruhen, wie sie in anderen Städten Deutschlands zu verzeichnen waren, aus.
Rückblick auf bundesweite Vorfälle
Der Blick über die Grenzen Nürnbergs zeigt, dass die Silvesterfeierlichkeiten in Deutschland von weiteren Problemen geprägt waren. Über landesweite Vorfälle, in denen Einsatzkräfte angegriffen wurden, wurde berichtet. Beispielsweise könnten die Berliner Einsatzkräfte durch Böllerverbotszonen einen Großteil der Probleme verhindern, wie diebewertung.de anmerkt. Während in Berlin 330 Personen festgenommen wurden, blieb die Nürnberger Silvesternacht im Großen und Ganzen ruhig.
Insgesamt spiegelt die Bilanz der Feuerwehr und Polizei die Herausforderungen wider, die mit dem feierlichen Jahreswechsel einhergehen. Die unaufhörlichen Notrufe während der Silvesternacht machen deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit der Rettungsdienste ist, um auch im kommenden Jahr für Sicherheit und Unterstützung zu sorgen.