Regensburg startet Mindshift@Verwaltung: KI für eine moderne Verwaltung!

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Der Landkreis Regensburg startet 2026 das Projekt „Mindshift@Verwaltung“ zur digitalen Transformation mit KI-Einsatz.

Der Landkreis Regensburg startet 2026 das Projekt „Mindshift@Verwaltung“ zur digitalen Transformation mit KI-Einsatz.
Der Landkreis Regensburg startet 2026 das Projekt „Mindshift@Verwaltung“ zur digitalen Transformation mit KI-Einsatz.

Regensburg startet Mindshift@Verwaltung: KI für eine moderne Verwaltung!

Der Landkreis Regensburg geht mit großem Elan in die digitale Zukunft. Am 20. Januar 2026 wurde das Projekt „Mindshift@Verwaltung“ ins Leben gerufen, das die digitale Transformation der Verwaltung vorantreiben soll. In Kooperation mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) zielt das Projekt darauf ab, Künstliche Intelligenz (KI) im öffentlichen Dienst verantwortungsvoll und praxisnah einzusetzen. Das Team, bestehend aus Studierenden unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Julia Hartmann, setzt auf Innovation und Menschlichkeit in der Verwaltung.

Die Landrätin Tanja Schweiger hebt die strategische Bedeutung dieser Initiative hervor: „Die Digitalisierung ist entscheidend für eine leistungsfähigere und bürgernähere Verwaltung.“ Eine anonyme Mitarbeiterumfrage hat gezeigt, dass es in den Reihen der Belegschaft eine hohe Offenheit gegenüber digitalen Lösungen gibt, jedoch auch den klaren Bedarf an Sicherheit im Umgang mit neuen Technologien, Datenschutz und ethischen Fragestellungen. Prof. Hartmann betont den Modellcharakter dieser Zusammenarbeit und dass erfolgreiche Digitalisierung Transparenz, Qualifizierung und Vertrauen benötigt.

Praktische Anwendung von Künstlicher Intelligenz

Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung wird als Wendepunkt in der modernen Gesellschaft betrachtet. Künstliche Intelligenz gilt als Schlüsseltechnologie, um den Verwaltungsalltag zu optimieren. Es zeigen sich Potenziale wie die Automatisierung repetitiver Aufgaben, präzisere Entscheidungsprozesse und eine effizientere Bearbeitung von Bürgeranliegen. Weniger als 50% der Bürger sind jedoch mit den bestehenden Online-Behördendiensten zufrieden, weshalb ein klarer Handlungsbedarf besteht, um den Digitalisierungsgrad in Deutschland zu verbessern, wie effizienzinstitut.de anmerkt.

Eine zentrale Herausforderung, die bei der Implementierung von KI-Lösungen angegangen werden muss, ist der Schutz sensibler Daten. Der AI Act der EU, der den rechtlichen Umgang mit KI regelt, legt einen risikobasierten Ansatz fest und verlangt strenge Sicherheitsmaßnahmen für Hochrisiko-KI-Systeme. Dies ist besonders wichtig, da Behörden unter dem Druck stehen, effizienter zu arbeiten und gleichzeitig das Vertrauen der Bürger zu gewinnen.

Sichere und transparente Verwaltungsprozesse

Technologische Innovationen könnten den Verwaltungsprozess revolutionieren. Als klare Beispiele dafür dienen KI-Anwendungen wie Chatbots zur Beantwortung von Bürgeranfragen oder die Automatisierung von Verwaltungsabläufen. Die Implementierung dieser Lösungen erfordert jedoch sorgfältige Planung, besonders in Bezug auf Datenschutz und Mitarbeiterschulung. Hierbei sind gezielte Schulungsprogramme für das Personal entscheidend, um den erfolgreichen Einsatz von KI-Technologien in der Verwaltung zu gewährleisten, wie kommune-digital-forum.de erläutert.

Um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen und den wachsenden Forderungen nach Serviceorientierung und Transparenz gerecht zu werden, setzt der Landkreis Regensburg auf eine ganzheitliche Strategie. Diese verbindet technologische Innovation mit Organisationsentwicklung und Führungskultur. Das Projekt „Mindshift@Verwaltung“ ist damit nicht nur ein Schritt in Richtung effizienterer Verwaltung, sondern legt auch die Grundlage für eine Modernisierung des öffentlichen Sektors in Bayern.