Erlebe die Energie des Dancehall: Workshops für alle in Regensburg!
Erleben Sie mitreißende Dancehall-Workshops in Regensburg. Offen für alle, unabhängig von Vorkenntnissen, immer montags.

Erlebe die Energie des Dancehall: Workshops für alle in Regensburg!
Was tut sich in Regensburg? Die lebendige Kultur Jamaikas, verkörpert durch den Tanzstil Dancehall, hat auch hierzulande ihre Spuren hinterlassen. Am 16. Januar 2026 ist es wieder soweit: In Regensburg finden die beliebten Dancehall-Workshops statt. Der Neonfarbene Spaß beginnt montags von 20 bis 21.30 Uhr unter der Leitung von Regina Schweiger, besser bekannt als Gini. Die Workshops sind für alle Altersgruppen ausgelegt, besonders für die 16- bis 26-Jährigen, und bieten eine hervorragende Möglichkeit, sich in diesem explosiven Tanzstil auszuprobieren.
Der jamaikanische Dancehall faszinierte einst die Coming-of-Age-Kultur der 1970er und 80er Jahre. Lebendige Beats und kreative Körperbewegungen sind es, die diese Tanzform ausmachen. Die Workshops in Regensburg vermitteln sowohl die Schrittabfolgen als auch das Verständnis der Melodien, die den Tanz leiten. Regensburg.de hebt hervor, dass hier kein besonderes Vorwissen erforderlich ist – lediglich Leidenschaft und Neugier bringen die Teilnehmenden weiter. Ein freiwilliger Betrag von 7 € ist empfohlen, aber die Türen stehen offen für alle Interessierten, ohne Voranmeldung.
Ein vielschichtiger Ursprung
Die Wurzeln des Dancehalls reichen zurück ins 19. Jahrhundert in Jamaika. In einem Raum, in dem Communities zu den Beats mobiler Diskotheken, den sogenannten Sound-Systemen, tanzen, hat sich diese pulsierende Kultur entwickelt. UWI Press betont, dass Dancehall nicht nur ein Musikgenre ist, sondern auch ein Raum für politischen, sexuellen und spirituellen Ausdruck. Trotz ihrer kreativen Energie ist die Dancehall-Kultur häufig auch mit Negativität konfrontiert, was zu Kritik und Protesten geführt hat.
Die Anfänge des Dancehalls waren von männlichen Deejays geprägt, die Themen von Hypermaskulinität propagierten. Frauen, die an dieser Kultur teilhatten, wurden oft an den Rand gedrängt. Dennoch gibt es prominente weibliche Stimmen, die sich in diesem hart umkämpften Rahmen einen Namen gemacht haben. Pionierinnen wie Sister Nancy, deren Hit „Bam Bam“ 1982 die Geschlechterdiskussion in der Dancehall nachhaltig prägte, schafften es, den weiblichen Klang in einem von Männern dominierten Umfeld zu etablieren. Jamrock Museum hebt die Kontroversen rund um die Darstellung von Frauen in der Dancehall hervor.
Frauen im Fokus
Die Dancehall-Kultur ist bekannt dafür, sowohl zu feiern als auch zu kritisieren. Während Frauen einerseits für ihren kreativen Ausdruck gefeiert werden, sind sie oft auch Opfer von Standardisierungen und Sexualisierung. Heute sind Künstlerinnen wie Spice und Shenseea Vorbilder, die unverblümt für Themen wie Körperpositivität und mentale Gesundheit eintreten. Ihre Musik reflektiert nicht nur die Herausforderungen des Weiblichen in einer männlich dominierten Szene, sondern ermöglicht auch eine Neubewertung von Geschlechterrollen im globalen Kontext.
Die Workshops in Regensburg setzen einen klaren Fokus auf Female Empowerment sowie Körperbewusstsein. Die Teilnehmenden werden nicht nur in der körperlichen Geschicklichkeit geschult, sondern auch dazu angeregt, sich selbst und ihren Körper zu feiern. Gini, die erfahrene Workshop-Leiterin, bringt das Herz dieser bewegenden Kultur in die Tanzstunden, wobei die Freude am Tanzen im Mittelpunkt steht.
Ob Anfänger oder erfahrene Tänzer*innen – die Dancehall-Workshops bieten allen die Möglichkeit, in diese aufregende Welt einzutauchen. Werbe dir deine bequemen Klamotten und deine Neugier ein, und schau vorbei, um Teil dieser fantastischen Tanzgemeinschaft zu werden!