Glätteunfälle im Nürnberger Land: 29.000 Euro Schaden und Verletzte!

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Im Nürnberger Land kam es bei glatten Straßen zu mehreren Unfällen mit totalen Schäden von 29.000 Euro. Verletzte und Ursachen analysiert.

Im Nürnberger Land kam es bei glatten Straßen zu mehreren Unfällen mit totalen Schäden von 29.000 Euro. Verletzte und Ursachen analysiert.
Im Nürnberger Land kam es bei glatten Straßen zu mehreren Unfällen mit totalen Schäden von 29.000 Euro. Verletzte und Ursachen analysiert.

Glätteunfälle im Nürnberger Land: 29.000 Euro Schaden und Verletzte!

Montagmittag ereignete sich im Nürnberger Land eine Serie von Verkehrsunfällen, die durch gefrierenden Regen und eine eisglatte Fahrbahn verursacht wurden. Eine Kauffrau aus Nürnberg, 30 Jahre alt, fuhr mit ihrem Renault auf der A6 in Richtung Amberg, als sie mit nicht angepasster Geschwindigkeit den Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und in einen Mercedes krachte. Dieser wurde daraufhin auf einen Seat einer 35-Jährigen geschoben. Letztere zog sich bei diesem Vorfall ein HWS-Syndrom zu, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung vor Ort. Der Sachschaden belief sich auf rund 10.000 Euro.

Doch die Unfälle hörten damit nicht auf. Ein 20-jähriger Arbeiter, der mit einem VW Crafter unterwegs war und die Anschlussstelle Langwasser verlassen wollte, verlor ebenfalls aufgrund der Glätte die Kontrolle über sein Fahrzeug. Sein Unfall ereignete sich beim Anpralldämpfer zwischen Hauptfahrbahn und Verzögerungsstreifen, wobei er sich an der linken Hand verletzte. Hier lag der Sachschaden etwa bei 11.000 Euro.

Unfälle und Folgeerscheinungen

Der dritte Unfall wurde von einem 30-jährigen Handwerker begleitet, der mit einem Ford Transit auf dem Verzögerungsstreifen der Anschlussstelle Langwasser unterwegs war, als auch er wegen der glatten Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er kollidierte mit einem VW Polo, in dem eine 44-Jährige saß, die aufgrund von Nackenverletzungen ins Klinikum Nürnberg-Süd eingeliefert werden musste. Der Handwerker blieb glücklicherweise unverletzt, doch der Sachschaden hier betrug etwa 8.000 Euro.

Die verunfallte 35-Jährige, die Symptome eines HWS-Syndroms und damit verbundenen Beschwerden aufwies, könnte mit den typischen Erscheinungen eines Schleudertraumas konfrontiert sein. Ein HWS-Syndrom ist oft das Resultat plötzlicher, heftiger Kopfbewegungen – wie sie bei Auffahrunfällen geschehen können. Beschwerden wie Nackenschmerzen, Steifheit, Kopfschmerzen, Schwindel und Konzentrationsschwierigkeiten sind in solchen Fällen nicht ungewöhnlich, berichtet MHP Bonn.

Solch ein Schleudertrauma kann schwerwiegende Auswirkungen haben, denn die Symptome treten häufig erst Stunden oder Tage nach dem Unfall auf. Die Heilung kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen, abhängig von der Schwere der Verletzungen. In den meisten Fällen sind Betroffene innerhalb weniger Monate wieder vollständig genesen, doch in schweren Fällen können chronische Beschwerden auftreten, wie Physio Baumann ergänzt.

Insgesamt beläuft sich der entstandene Sachschaden durch die Unfälle auf rund 29.000 Euro. Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass Autofahrer bei solchen Wetterbedingungen besondere Vorsicht walten lassen sollten, um schwerwiegende Verletzungen und Schäden zu vermeiden.