solidarität mit dem iran: 300 demonstranten fordern freiheit in nürnberg

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Rund 300 Menschen demonstrierten in Nürnberg für Menschenrechte im Iran, forderten Solidarität und ein Ende des Mullah-Regimes.

Rund 300 Menschen demonstrierten in Nürnberg für Menschenrechte im Iran, forderten Solidarität und ein Ende des Mullah-Regimes.
Rund 300 Menschen demonstrierten in Nürnberg für Menschenrechte im Iran, forderten Solidarität und ein Ende des Mullah-Regimes.

solidarität mit dem iran: 300 demonstranten fordern freiheit in nürnberg

In Nürnberg standen heute rund 300 Menschen auf dem Jakobsplatz, um für die Menschenrechte im Iran zu demonstrieren. Diese Protestaktion wurde von der „Iranisch Nationalistischen Vereinigung“ organisiert und fand in solidarischer Unterstützung für die zahlreichen Demonstrierenden im Iran statt, die unter einem repressiven Regime leiden. Die Teilnehmer riefen lautstark: „Weg, weg, weg, die Mullahs müssen weg“ und hielten Plakate mit den Forderungen nach „Freiheit und Frieden für Iran“ hoch. Sarina Chaharmahali, eine der Mitorganisatorinnen, drängte auf internationale Unterstützung, um die dringend benötigte Aufmerksamkeit auf die Situation im Iran zu lenken und mehr Druck auf das Regime auszuüben. BR.de berichtet von dieser bewegenden Kundgebung.

Die Lage im Iran ist äußerst besorgniserregend, da die Proteste gegen die Staatsführung im Land vorerst verstummt sind. Die Regierungen haben die Proteste mit brutaler Gewalt niedergeschlagen, was in den letzten Wochen zu verloren gegangenen Leben und Verletzungen geführt hat. Schätzungen zufolge sind in den jüngsten Unruhen etwa 12.000 Menschen ums Leben gekommen, allerdings sind diese Zahlen in den sozialen Medien weit verbreitet, jedoch nicht verifiziert. Laut der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights gibt es mindestens 3.400 dokumentierte Todesfälle. ZDF.de liefert weitere Informationen zu diesen besorgniserregenden Entwicklungen.

Anstieg der Gewalt und Unterdrückung

Die spanende Situation wird durch eine kohärente Strategie der iranischen Staatsführung verstärkt, die gezielt gegen Protestierende vorgeht. So wurden Berichte über gewalttätige Auseinandersetzungen und gezielte Schüsse auf Demonstranten laut. Human Rights Activists News Agency (HRANA) meldet mindestens 2.615 Todesfälle, während Amnesty International von mindestens 2.000 verifiziert bestätigten Toten spricht und internationale Maßnahmen fordert. Zudem weisen die Zahlen von HRANA und der Organisation Iran Human Rights darauf hin, dass mehr als 10.700 Menschen seit Beginn der Unruhen festgenommen wurden. Diese Zahlen übertreffen die bisherigen Protestwellen um ein Vielfaches, was die Dringlichkeit der internationalen Aufmerksamkeit verstärkt.Tagesschau.de fasst die wesentlichen Fakten zusammen.

Die Brutalität der Reaktionen der iranischen Sicherheitskräfte hat auch zu Überlastung in den Krankenhäusern geführt, die mit der hohen Zahl der Opfer überfordert sind. Es bleibt zu hoffen, dass die Berichterstattung über die Gewalt und die anhaltenden Proteste eine Reaktion auf internationaler Ebene erzeugt, die den Menschen im Iran zugutekommt, die sich nach Freiheit und Menschenrechten sehnen.