Mindestlohn für Dachdecker steigt: Jetzt Guthaben in Weiden prüfen!

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Mindestlohn für Dachdecker in Tirschenreuth steigt ab 2024 auf 16,60 Euro. IG BAU fordert Überprüfung der Lohnabrechnungen.

Mindestlohn für Dachdecker in Tirschenreuth steigt ab 2024 auf 16,60 Euro. IG BAU fordert Überprüfung der Lohnabrechnungen.
Mindestlohn für Dachdecker in Tirschenreuth steigt ab 2024 auf 16,60 Euro. IG BAU fordert Überprüfung der Lohnabrechnungen.

Mindestlohn für Dachdecker steigt: Jetzt Guthaben in Weiden prüfen!

Ab 1. Januar 2024 können sich die Dachdecker in der Nordoberpfalz auf ein neues finanzielles Fundament freuen. Die IG BAU hat den Mindestlohn für diese wichtige Handwerksgruppe angehoben, was für Tausende Beschäftigte in der Region von Bedeutung ist. Laut Oberpfalz Echo beträgt der neue Mindestlohn nun für Gesellen 16,60 Euro pro Stunde, während unqualifizierte Arbeitskräfte mindestens 14,96 Euro pro Stunde erhalten werden.

In Weiden, wo fünf Dachdeckerbetriebe ansässig sind, gilt diese Regelung ebenso. Die IG BAU macht die Beschäftigten darauf aufmerksam, die eigenen Lohnabrechnungen im Januar zu überprüfen und bietet Unterstützung an, um sicherzustellen, dass alle Beschäftigten den neuen Mindestlohn auch tatsächlich ausgezahlt bekommen. Ähnlich sieht es im Landkreis Tirschenreuth aus, wo rund 70 Beschäftigte in zwölf Betrieben diesen neuen Lohn genießen können. Hier wird, wie in Weiden, immer wieder zur Kontrolle der Abrechnungen aufgerufen.

Neue Lohnuntergrenzen für die Region

Der Landkreis Neustadt/WN, der acht Dachdeckerbetriebe beheimatet, bleibt von dieser Erhöhung nicht unberührt. Auch hier gilt ab Januar 2024 der Mindestlohn von 16,60 Euro für Gesellen und 14,96 Euro für Ungelernte. Besonderes Augenmerk liegt darauf, dass die IG BAU die Beschäftigten aufruft, ihre Lohnabrechnung genauestens zu prüfen. Carsten Burckhardt, Bundesvorstand der IG BAU für das Dachdeckerhandwerk, hebt hervor, dass die neuen Lohnuntergrenzen zum Schutz der Beschäftigten und zur Sicherung eines Mindesteinkommens zwingend notwendig sind, um die Branche attraktiver zu machen.

Aber das ist noch nicht alles. Die IG BAU blickt optimistisch in die Zukunft und kündigt bereits weitere Lohnerhöhungen für die kommenden zwei Jahre an. Ab 1. Januar 2025 sollen die Mindestlöhne auf 16,00 Euro für qualifizierte und 14,35 Euro für unqualifizierte Arbeitnehmer steigen, während die zweite Stufe der Tariflohnerhöhung, die bereits am 1. Oktober 2023 für tarifgebundene Betriebe in Kraft trat, bundesweit auf 21,12 Euro angehoben wurde, wie auf IG BAU nachzulesen ist.

Mit der Senkung der Winterbauumlage von 2 auf 1,6 Prozent ab Oktober vergangenen Jahres spürt nicht nur der Arbeitgeber, sondern auch der Arbeitnehmer die Erleichterung, da der Arbeitnehmeranteil von 0,8 auf 0,6 Prozent sinkt. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es klar: Arbeitnehmer sollen von verbesserten Löhnen profitieren und gleichzeitig nachhaltige Arbeitsbedingungen im Dachdeckerhandwerk geschaffen werden.

Die positiven Nachrichten kommen zur rechten Zeit und zeigen einmal mehr, dass das Handwerk in der Nordoberpfalz kräftig im Kommen ist. Mit diesen Veränderungen wird nicht nur die finanzielle Sicherheit vieler Beschäftigter gestärkt, sondern auch die Attraktivität des Dachdeckerberufs insgesamt erhöht. Ein guter Schritt für die Region!