Klimaanpassung in Main-Spessart: Gemeinden packen die Herausforderungen an!

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Am 4. November 2025 startete das Forum Klimaanpassung in Main-Spessart, um Lösungen gegen den Klimawandel zu diskutieren.

Am 4. November 2025 startete das Forum Klimaanpassung in Main-Spessart, um Lösungen gegen den Klimawandel zu diskutieren.
Am 4. November 2025 startete das Forum Klimaanpassung in Main-Spessart, um Lösungen gegen den Klimawandel zu diskutieren.

Klimaanpassung in Main-Spessart: Gemeinden packen die Herausforderungen an!

Am 4. November 2025 fand auf der malerischen Burg Rothenfels der Auftakt des Forums „Klimaanpassung in Main-Spessart“ statt, wozu 33 Vertreter aus verschiedenen Kommunen und Fachstellen zusammenkamen. Unter den Gästen waren Bürgermeister, Kreisräte und Land- und Forstwirte, die sich zusammen dem drängenden Thema Klimawandel widmeten. Landrätin Sabine Sitter machte in ihrer Eröffnungsrede deutlich, wie wichtig Klimaschutz und Anpassungsstrategien sind, selbst wenn die mediale Aufmerksamkeit in diesem Bereich oft zu wünschen übrig lässt. main-spessart.de berichtet, dass Moderatorin Dr. Sabine Hafner das Ziel der Veranstaltung hervorhob: Lösungsansätze zur Klimaanpassung zu diskutieren und über Maßnahmen sowie Fördermöglichkeiten zu informieren.

Ein zentrales Thema war die Präsentation von Best-Practice-Beispielen, die sowohl die Integration von Bäumen und Grünflächen in städtische Planungen als auch die Schaffung von Wasserretentionsflächen umfassten. Die Referentin Hanna Skiba vom Bayerischen Landesamt für Umwelt wies auf die Besonderheit des Landkreises hin, der gleich zwei unterschiedliche Klimazonen beherbergt. Johannes Wolf und Lukas Weis berichteten über aktuelle kommunale Aktivitäten im Bereich Wasser und zeigten die Herausforderungen auf, die durch die Veränderungen der Witterungsverhältnisse entstehen.

Dringlichkeit der Klimaanpassung

Der Klimawandel ist in Main-Spessart bereits spürbar, wie die Ergebnisse der Workshops immer wieder betonten. Der Landkreis sieht sich mit den Folgen von Trockenperioden in den Sommern der letzten Jahre sowie den Starkregenereignissen in 2023 und 2024 konfrontiert, die viele Gemeinden getroffen haben. Deshalb wird die Entwicklung einer Klimaanpassungsstrategie für die Region als äußerst notwendig erachtet. Diese wird im Rahmen eines Kooperationsprojekts zwischen der LAG Spessart und der LAG Wein, Wald, Wasser gefördert, wofür jeweils 13.104 Euro bereitgestellt wurden. Der Fokus liegt auf einer umfassenden Analyse bisheriger und zukünftiger Klimaveränderungen.weinwaldwasser.de

Die Herausforderungen, die sich aus diesen klimatischen Veränderungen ergeben, betreffen zahlreiche Bereiche: von der Infrastruktur über die Wasserversorgung bis hin zur Land- und Forstwirtschaft. Auch der Naturschutz und der Tourismus sind in Mitleidenschaft gezogen. Die geplanten Schritte zur Bewältigung dieser Herausforderungen beinhalten unter anderem die Datenauswertung und Visualisierung von Klimadaten, die Darstellung von projizierten Veränderungen sowie die Einbindung der Öffentlichkeit in den Kommunikationsprozess.

Ein Ziel für die Zukunft

Ein wichtiger Aspekt der Diskussion war das Ziel des Landkreises, bis 2035 energieautark zu sein. Philipp Mähler, Projektmanager für die Energiewende, berichtete, dass der Stromsektor von ehemals 47% im Jahr 2013 auf mittlerweile knapp 70% verbessert werden konnte. Das Regionalmanagement plant zukünftige Veranstaltungen und Exkursionen, um den Austausch und die Vernetzung der Akteure zu fördern. Diese Maßnahmen sind von großer Bedeutung, um die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, gemeinsam anzugehen.

Abschließend lässt sich feststellen, dass das Forum „Klimaanpassung in Main-Spessart“ einen wichtigen ersten Schritt darstellt, um den Gemeinden und Akteuren in der Region dabei zu helfen, den Herausforderungen des Klimawandels proaktiv zu begegnen und ein gutes Händchen in der Zukunftssicherung zu zeigen.