17 neue Ehrenamtliche bereichern Hospizarbeit in Ingolstadt!
Der Hospizverein Ingolstadt hat 17 neue Ehrenamtliche ausgebildet, die bei der Begleitung schwerstkranker Menschen unterstützen.

17 neue Ehrenamtliche bereichern Hospizarbeit in Ingolstadt!
Es geht’s also wieder los: Der Hospizverein Ingolstadt hat mit Freude 17 neue Hospizbegleiterinnen und -begleiter willkommen geheißen. Diese ehrenamtlichen Helfer stehen bereit, um Menschen in ihren letzten Lebensphasen einfühlsame Unterstützung zu bieten. Ihre Aufgaben reichen von der Bereitstellung von Nähe, Zeit und Fürsorge bis hin zur Entlastung pflegender Angehöriger, die oft mit enormen Herausforderungen konfrontiert sind. Die neu ausgebildeten Begleiter reflektieren zudem ihre persönliche Haltung sowie Erfahrungen mit Tod und Trauer, was wichtig ist, um optimal auf die Bedürfnisse der Sterbenden und deren Angehörigen eingehen zu können.
Der Ausbildungskurs dauerte mehrere Monate und hat die Teilnehmenden bestens auf die emotionalen und praktischen Anforderungen ihrer neuen Rolle vorbereitet. Es ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine wertvolle Aufgabe: Menschen bis zu ihrem Lebensende zu begleiten, ist von unschätzbarem Wert. „Wir sind auf eine engagierte und einfühlsame Art sehr froh über die Verstärkung in unserem Team“, sagt der Vorstand des Hospizvereins. Für all jene, die ebenfalls Interesse haben, wird ab Frühling 2026 ein neuer Kurs angeboten. Anmeldungen sind bereits möglich, weitere Details finden Sie auf der Website des Hospizvereins oder telefonisch unter (0841) 171 11.
Wachsende Nachfrage nach ehrenamtlicher Unterstützung
Doch nicht nur in Ingolstadt gibt es einen Anstieg an Ehrenamtlichen: Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist ebenfalls auf der Suche nach neuen Helfern. „Die Nachfrage wächst, und wir brauchen dringend mehr Menschen, die bereit sind, sich in der Hospizarbeit zu engagieren“, betont ein Sprecher der Organisation. Ein Qualifizierungskurs für Ehrenamtliche startet bereits im kommenden Januar 2025. Hier können Interessierte die wesentlichen Fähigkeiten erlernen, die sie für diese einfühlsame Aufgabe benötigen.
Die Anmeldung ist aktuell möglich. Informationsabende fanden bereits statt, einer davon am 21. November in Ahlhorn und ein weiterer am 19. November in Löningen, um mehr über die Chancen in der ambulanten Hospizarbeit zu erfahren. Ziel ist es, schwerstkranken Patienten ein würdevolles Sterben in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen – sei es zuhause, in Pflegeeinrichtungen oder im Krankenhaus. Genau deshalb ist die Ausbildung auf circa 110 Stunden angelegt, um das nötige Rüstzeug zu vermitteln, und der Kurs ist speziell auf die besonderen Herausforderungen zugeschnitten. Wer Interesse hat, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen!
Vorbereitung auf die ehrenamtliche Begleitung
Das Programm umfasst eine breite Palette an Themen: Kommunikation, Trauermodelle und Selbstreflexion sind nur einige der Punkte, die behandelt werden. Wer ehrenamtlich in der Sterbebegleitung tätig sein möchte, muss allerdings persönliche Stabilität, Zeitressourcen und Verlässlichkeit mitbringen. Auch die Ricam-Hospiz bietet Angebote im gleichen Bereich, bei denen Ehrenamtliche nicht nur bei der individuellen Begleitung in Zimmern und im Tageshospiz helfen können, sondern auch in anderen Bereichen wie Empfang und Garten. Vorlesen, zuhören oder Unterstützung bei kleinen Besorgungen – die Aufgaben sind vielseitig und bereichern sowohl die Begleiter als auch die Gäste der Einrichtung.
Die Verantwortlichen der Ricam-Hospiz betonen, dass eine Teilnahme an einem Vorbereitungskurs Voraussetzung ist, um die notwendigen emotionalen und spirituellen Kompetenzen zu erlangen. „Wir möchten, dass unsere Ehrenamtlichen optimal auf die Herausforderungen vorbereitet sind, die sie in der Begleitung schwerkranker Menschen erwarten“, erläutert ein Mitarbeiter. Wer sich engagieren möchte, erfährt hier ebenfalls mehr auf der Webseite der Ricam-Hospiz.