Alkohol-Chaos im Verkehr: Fahrer ohne Lizenz und Drogen am Steuer!
Erlangen, 2.12.2025: Berichte über alkoholbedingte Verkehrskontrollen und Führerscheinentzüge in der Region.

Alkohol-Chaos im Verkehr: Fahrer ohne Lizenz und Drogen am Steuer!
Was ist in Eckental und der Umgebung los? Am Abend des 29. November 2025 führte die Polizei aus Erlangen-Land mehrere Kontrollen durch, bei denen es zu mehreren Auffälligkeiten kam. Ein 36-jähriger polnischer Staatsangehöriger wurde um 21:15 Uhr angehalten. Bereits bei der Kontrolle fiel der deutliche Atemalkoholgeruch auf. Ein anschließender Atemalkoholtest zeigte, dass der Mann rund 0,7 Promille über dem erlaubten Grenzwert lag. Noch brisanter: Sein Führerschein war in der Vergangenheit bereits entzogen worden, weshalb er keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Die Polizei unterband seine Weiterfahrt und leitete mehrere behördliche Verfahren ein, die nun auf ihn zukommen werden, so berichtet der Wiesentbote.
Nur wenige Stunden später, um 23:30 Uhr, musste die Polizei in Uttenreuth ein weiteres Mal eingreifen. Ein 32-jähriger deutscher Staatsangehöriger war mit einem Pkw unterwegs, der entstempelte Kennzeichen trug. Zudem war das Fahrzeug weder zugelassen noch versichert und die fälligen Steuern waren nicht entrichtet worden. Auch hier wurde die Weiterfahrt unterbunden und es wurden behördliche Verfahren eingeleitet.
Alkoholeinfluss auf den Straßen
Ein weiterer Vorfall ereignete sich während der Nacht von Sonntag auf Montag in Herzogenaurach. Ein 30-jähriger rumänischer Fahrzeugführer stand unter Alkoholeinfluss und verfügte ebenfalls über keine gültige Fahrerlaubnis. Nach einer Kontrolle wurde eine Blutentnahme im Kreiskrankenhaus St. Anna in Höchstadt angeordnet. Hierbei wurde auch eine Anzeige erstattet.
Und auch am Sonntagabend wurde ein 28-jähriger syrischer E-Scooter-Fahrer in Herzogenaurach kontrolliert. Er wies drogentypische Ausfallerscheinungen auf, was durch einen positiven Drogentest bestätigt wurde. Ähnlich wie bei den vorherigen Kontrollen wurde seine Weiterfahrt unterbunden und eine Blutentnahme durchgeführt.
Rechtliche Konsequenzen bei Alkohol und Drogen
Die Vorgänge werfen ein Schlaglicht auf die Problematik des Alkoholmissbrauchs im Straßenverkehr. Wie die Kanzlei Heskamp erläutert, wird zwischen Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit unterschieden, wobei beide unterschiedliche rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können. Bei Alkoholmissbrauch ist bereits eine einmalige Fahrt mit hoher Blutalkoholkonzentration (BAK) ein Grund für den Entzug der Fahrerlaubnis.
Die gesetzlichen Promillegrenzen sind klar definiert: Ab 0,5 Promille wird es zu einer Ordnungswidrigkeit, ab 1,1 Promille gilt man als absolut fahruntüchtig. Da der 36-jährige polnische Staatsangehörige mit über 0,7 Promille kontrolliert wurde, erlangt er nicht nur rechtliche Probleme, sondern muss im schlimmsten Fall auch mit der Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) rechnen, um seine Fahreignung nachzuweisen, wie Führerscheinumtausch erklärt.
Das alles zeigt, dass der Straßenverkehr kein Platz für alkoholisierten oder drogenbeeinflussten Fahrern ist. Die Polizei wird auch weiterhin wachsam bleiben und solche Vorfälle konsequent ahnden, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.