Erster Veteranentag: Anerkennung für unsere Soldaten in Gefahr!

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Deutschland feiert am 15. Juni 2025 den ersten Veteranentag, um Soldaten zu würdigen und für ihre Versorgung zu sensibilisieren.

Deutschland feiert am 15. Juni 2025 den ersten Veteranentag, um Soldaten zu würdigen und für ihre Versorgung zu sensibilisieren.
Deutschland feiert am 15. Juni 2025 den ersten Veteranentag, um Soldaten zu würdigen und für ihre Versorgung zu sensibilisieren.

Erster Veteranentag: Anerkennung für unsere Soldaten in Gefahr!

Am Sonntag findet in Deutschland der erste Veteranentag statt, ein Ereignis, das die Wogen in der Thüringer Landespolitik hochschlagen lässt. Auf der Hohen Geba bei Meiningen wird der Tag in Form einer Feierlichkeit begangen, die sowohl aktive als auch ehemalige Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in den Fokus rückt. Der Veteranentag soll nicht nur die Sichtbarkeit des militärischen Dienstes erhöhen, sondern auch für die fast zehn Millionen Frauen und Männer, die seit der Gründung der Bundeswehr gedient haben, Wertschätzung zeigen. Ein Anliegen, das von vielen Seiten unterstützt wird, aber auch auf Kritik stößt, wie insuedthueringen.de berichtet.

Alle Jahre wieder soll der 15. Juni zum verbindlichen Gedenktag werden, ein Beschluss, der am 25. April 2024 im Bundestag gefasst wurde. Dieses Datum wurde gewählt, da an diesem Tag 2019 erstmals das Veteranenabzeichen verliehen wurde. Ein Grund mehr, um den Veteranentag als ein familienfreundliches Volksfest zu gestalten, wie die Parlamentspräsidentin Bärbel Bas plant.

Wertschätzung oder Militarisierung?

Die Einführung des Veteranentags wird jedoch auch kritisch betrachtet. Insbesondere die Partei Die Linke äußert Bedenken und sieht in der Veranstaltung eine potenzielle Militarisierung der Gesellschaft. Ihre Mitglieder argumentieren, dass der Fokussierung auf den militärischen Dienst und die damit verbundenen gesellschaftlichen Preisgaben kritisch entgegenzuwirken sei.

Dennoch dreht sich der Veteranentag in seiner Kernbotschaft um die Unterstützung der Soldaten und deren Familien. So appelliert der Antrag an die Bundesregierung, die Nachsorge für die im Auslandseinsatz erlittenen Schäden zu verbessern. Dies umfasst wichtige Bereiche wie Fürsorge, Rehabilitationsmaßnahmen und Therapieangebote. Brigadegeneral a. D. Michael Bartscher, Mitglied im Bund Deutscher Einsatzveteranen, bekräftigt die Notwendigkeit dieser Maßnahmen und hebt hervor, dass Rückkehrer oft mangelnde Wertschätzung erleben. Er fordert, dass der Veteranentag von der Gesellschaft getragen und nicht politisch verortet wird, was die Diskussion über den Sinn und Zweck des Tages unterstreicht, wie wdr.de anmerkt.

„Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“ – dieser bekannte Slogan der Friedensbewegung wird in den Debatten häufig aufgegriffen und findet seinen Kontrapunkt in der tatsächlich schmerzlichen Realität, dass „der Krieg zu euch kommt“, verdeutlichen die Redner auf den Veranstaltungen. Der Veteranentag hat also auch eine soziale und gesellschaftliche Dimension, die über die bloße Würdigung hinausgeht. So mischen sich bei den Feierlichkeiten viele Emotionen und Gedanken über Krieg und Frieden, die weit über landauf, landab gelegene Feiern hinaus gehen.

Auf zu neuen Ufern

Der erste Veteranentag am 14. Juni 2025 in Deutschland könnte Grundstein für eine gute Entwicklung sein. Die Bundesregierung steht nun in der Verantwortung, ein Konzept zu erarbeiten, das es erlaubt, die Heldentaten der Soldaten angemessen zu würdigen, ohne die kritischen Stimmen aus der Gesellschaft zu vernachlässigen. Die Chance, den Veteranentag als Plattform für nötige Veränderungen und mehr gesellschaftliches Verständnis zu nutzen, sollte unbedingt ergriffen werden – sowohl für die aktuellen als auch die ehemaligen Soldatinnen und Soldaten.

Ob der Veteranentag letztlich ein einmaliges Event bleibt oder sich zu einer Tradition entwickelt, die im Kern den Wandel in der Gesellschaft reflektiert, bleibt abzuwarten. Aber die Gespräche, die jetzt geführt werden, sind ein Schritt in die richtige Richtung. Es bleibt spannend, wie sich alles weiterentwickeln wird, denn eines ist sicher: Ein gutes Händchen bei der Gestaltung ist gefragt!