Ruhige Silvesternacht in Eichstätt: Weniger Einsätze als erwartet!

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Ruhige Silvesternacht in Eichstätt 2025: Wenige Einsätze für die Feuerwehr, Böllerverbot eingehalten, keine größeren Vorfälle.

Ruhige Silvesternacht in Eichstätt 2025: Wenige Einsätze für die Feuerwehr, Böllerverbot eingehalten, keine größeren Vorfälle.
Ruhige Silvesternacht in Eichstätt 2025: Wenige Einsätze für die Feuerwehr, Böllerverbot eingehalten, keine größeren Vorfälle.

Ruhige Silvesternacht in Eichstätt: Weniger Einsätze als erwartet!

Die Silvesternacht in Eichstätt verlief im Großen und Ganzen entspannt. Wie der Donaukurier berichtet, gab es keine größeren Sicherheitsstörungen aus Sicht der Polizeiinspektion Eichstätt. Das von der Stadt erlassene Böllerverbot in der Altstadt wurde überwiegend eingehalten, was sich positiv auf die Einsatzzahlen der Rettungskräfte auswirkte.

Die Polizeiinspektion meldete mehrere Ruhestörungen, aber insgesamt hielt sich der Einsatzaufwand in Grenzen. Besonders brenzlig wurde es am Nachmittag des 31. Dezember, als ein stark angetrunkener 45-jähriger Mann am Bahnhofplatz eine Rakete über den Vorplatz schoss. Die Rakete verfehlte dabei eine 36-jährige Frau und ihr zweijähriges Kind nur knapp. Dank der schnellen Reaktion der Polizei, die um 16:25 Uhr alarmiert wurde, konnte Schlimmeres verhindert werden. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der versuchten, gefährlichen Körperverletzung ermittelt, so die Informationen von Brennessel.

Feuerwehreinsätze im Landkreis

Die Feuerwehr war während der Silvesternacht insgesamt neunmal im Landkreis Eichstätt im Einsatz. Diese Einsätze betrafen meist kleinere Brände, darunter Hecken und Mülleimer, die in Flammen standen. Der erste Alarm ging gegen 18 Uhr in Preith ein, als eine Hecke in der Römerstraße in Brand geriet. Dank der zügigen Löscharbeiten der Feuerwehr konnte glücklicherweise Schlimmeres vermieden werden, wie die Kreisbrandinspektion im ersten Überblick mitteilt.

Im Vergleich zu den Vorjahren zeigt sich, dass die Einsatzzahlen an Silvester oft von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. Ein genauer Blick auf die Daten anderer Regionen verdeutlicht dies. So berichten Rettungsdienste und Feuerwehren in Sachsen-Anhalt, dass sie in den letzten Jahren zu Neujahr durchschnittlich etwa 40 Prozent häufiger ausrücken mussten. In der Silvesternacht selbst zeigen sich die Einsatzzahlen uneinheitlich – während sie in Magdeburg sinken, sind sie im Landkreis Harz deutlich angestiegen.

Alkohol als Problemfaktor

Ein wiederkehrendes Thema an Silvester ist der Einfluss von Alkohol. Ein 26-jähriger Rettungsdienstmitarbeiter aus dem Landkreis Harz berichtet, dass die meisten Einsätze an Silvester durch übermäßigen Alkoholkonsum ausgelöst werden, während die Verletzungen durch legales Feuerwerk eher seltener vorkommen. Schwere Verletzungen resultieren oft aus illegalem Feuerwerk oder unsachgemäßer Handhabung, wie aus Berichten von MDR hervorgeht.

Insgesamt zeigt die Bilanz der Silvesternacht in Eichstätt, dass die Maßnahmen zur Sicherheit und die Einhaltung des Böllerverbots erfolgreich waren. Ein ruhiger Jahreswechsel ohne größere Zwischenfälle ist sicher ein Grund zum Feiern für die Stadt. Es bleibt zu hoffen, dass diese positive Entwicklung auch in den kommenden Jahren anhält.