Brandgefahr zum Jahreswechsel: Feuerwehr im Dauer-Einsatz im Landkreis Ebersberg!
Unruhiger Jahreswechsel in Ebersberg: Feuerwehr im Einsatz wegen Bränden durch Silvesterfeuerwerk, glücklicherweise ohne Verletzte.

Brandgefahr zum Jahreswechsel: Feuerwehr im Dauer-Einsatz im Landkreis Ebersberg!
Unruhiger Jahreswechsel im Landkreis Ebersberg: Die Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun, um zahlreiche Brandherde zu löschen und Schäden zu minimieren. Wie Merkur berichtet, gab es am Silvesterabend mehrere Einsätze, jedoch glücklicherweise keine Verletzten.
Der Einsatzmarathon begann im Landkreis Ebersberg bereits am Nachmittag des 31. Dezember 2025. Gegen 16:30 Uhr brach in Gsprait ein Garagenbrand aus, verursacht durch Feuerwerkskörper, die von Jugendlichen gezündet wurden. Die Feuerwehr Ebersberg und Grafing waren schnell vor Ort und konnten das Feuer zügig löschen. Der Sachschaden beläuft sich auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Ein weiterer Vorfall in Eglharting gegen 22 Uhr blieb glimpflich: Unbekannte hatten Böller gegen ein Außenrollo geworfen, was lediglich einen Sachschaden von etwa 500 Euro nach sich zog.
Brandserie in der Silvesternacht
Gegen 22:45 Uhr wurde in Egmating ein Holzschuppen in Brand gesetzt. Die Feuerwehr entschied sich, das Gebäude kontrolliert abbrennen zu lassen, wodurch ein Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich entstand. Zudem wurden in der Silvesternacht mehrere kleinere Brände gemeldet, insbesondere an Mülltonnen und Containern. In Kirchseeon brannten zwei Restmülltonnen, die durch fahrlässig entsorgten Feuerwerksmüll in Brand geraten waren; die Schäden beliefen sich auf rund 200 Euro. In Markt Schwaben und Poing waren ebenfalls Mülltonnen betroffen.
In Forstinning brannte ein Geräteschuppen, die Ursache ist bislang unklar, und es entstanden Schäden von etwa 800 Euro. Besondere Brisanz bekam die Situation, als ein Altpapiercontainer ebenfalls in Flammen aufging, die Schadenshöhe hierbei ist noch unklar. Ein Mülltonnenhäuschen in Baldham wurde um 1:30 Uhr in Brand gesetzt, auch hier war der Sachschaden gering.
Die Situation in Gesamtdeutschland gestaltete sich jedoch alarmierend. Laut n-tv starben in der Silvesternacht 2024/2025 mindestens fünf Menschen durch Feuerwerksunfälle, was ein düsteres Licht auf den feierlichen Anlass wirft. Unter anderem führte unsachgemäßer Umgang mit Pyrotechnik zu tödlichen Verletzungen in mehreren Städten, wobei auch Dutzende von Personen schwere Verletzungen erlitten. Die Berliner Polizei meldete über 4.000 Einsatzkräfte vor Ort, wo es zu mehr als 400 Festnahmen kam und über 20 Einsatzkräfte verletzten.
Feuerwerksunfälle und ihre Konsequenzen
Darüber hinaus waren auch in Bielefeld tragische Vorfälle zu berichten: Zwei junge Männer starben dort durch selbst gebaute Pyrotechnik. In Hamburg beendete ein explodierender Böller das neue Jahr für einen 23-Jährigen, der seine Hand verlor. Die größten Feiern fanden unterdessen vor dem Brandenburger Tor in Berlin statt, wo sich etwa 60.000 Menschen einfinden wollten, während der Jahreswechsel in anderen Teilen Deutschlands von einer amtlichen Sturmwarnung begleitet wurde.
Der Jahreswechsel 2025/2026 war also nicht nur in Ebersberg von Feuer und Flamme geprägt, sondern zeigte auch in vielen weiteren Städten Deutschlands die Schattenseiten von unüberlegtem Feuerwerk. Es bleibt zu hoffen, dass die Vorfälle zu mehr Verantwortungsbewusstsein beim Umgang mit Pyrotechnik führen und solche Tragödien in Zukunft vermieden werden können.