Kanu-Polo: Leonie Wagner krönt Karriere mit EM-Gold in Frankreich!
Leonie Wagner beendet ihre erfolgreiche Karriere im Kanupolo mit einem EM-Gold in Frankreich und wird Cheftrainerin des Verbands.

Kanu-Polo: Leonie Wagner krönt Karriere mit EM-Gold in Frankreich!
Ein Abschied voller Triumphe: Leonie Wagner hat gestern, am 28. Oktober 2025, ihre beeindruckende Karriere in der Kanupolo-Nationalmannschaft mit einem EM-Sieg im malerischen Avranches, Frankreich, beendet. Die deutsche Frauennationalmannschaft krönte sich zum Europameister, und damit schloss Wagner, die seit mehr als 12 Jahren international aktiv ist, ein ebenso erfolgreiches wie bewegtes Kapitel ihrer sportlichen Laufbahn ab. Der Wettbewerb wurde überraschend von einem kleinen Verein in Nordfrankreich organisiert, doch die Teilnahme war ganz groß: Deutschland trat in allen vier Spielklassen an – Männer, Frauen und U21.
Obwohl Wagner ihre Zeit als aktive Spielerin nun hinter sich lässt, bleibt sie dem Kanupolo als Cheftrainerin erhalten. Diese neue Herausforderung nimmt sie seit zwei Monaten wahr, nachdem sie sich um die Position beworben hatte, die nach dem Rücktritt des vorherigen Bundestrainers frei geworden war. ‘Es war ein aufregender Einstieg, da ich nicht nur mein Wissen als Spielerin einbringen, sondern auch neue Aspekte wie Finanzplanung und Organisation meistern musste’, erklärt Wagner.
Der einzigartige Wasserballsport
Kanupolo, auch als ‚Handball im Boot‘ bekannt, ist ein spannender Mannschaftssport, der immer mehr an Popularität gewinnt. Er wird von zwei Teams mit fünf Spielern in Einerkajaks gespielt, wobei die Teams das Ziel verfolgen, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Die Regeln sind präzise: Ein Spiel besteht aus zwei Halbzeiten von je 10 oder 7 Minuten, je nach Turnierformat. Kontakte sind größtenteils tabu – mit Ausnahme des Schubsens eines Ballbesitzers.
In Deutschland hat sich Kanupolo in den letzten Jahrzehnten enorm weiterentwickelt. Die Liga genießt einen ausgezeichneten Ruf, und dem Sport wird sogar eine olympische Zukunft zugetraut. Mit einer starken ersten und zweiten Bundesliga für Herren sowie einer eigenen Bundesliga für Damen ist Deutschland eine führende Nation in dieser Sportart. Wagner blickt optimistisch in die Zukunft und hofft, noch mehr Menschen für Kanupolo zu begeistern und zur Professionalisierung des Sports beizutragen.
Wagner und ihre Motivation
Leonie Wagner, die schon als Neunjährige das Paddeln lernte und aus einer richtigen Kanufamilie stammt, sieht in ihrem neuen Trainerjob die Chance, ihre Leidenschaft für Kanupolo weiterzugeben. ‘Die Community ist sehr leidenschaftlich und sozial, es macht einfach Spaß, Teil davon zu sein’, so die Chefin. Ihr Werdegang spricht für sich: Mit einem Master in Sportwissenschaft und über einem Jahrzehnt Erfahrung als Nationalspielerin bringt sie die besten Voraussetzungen mit, um das deutsche Kanupolo-Team in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.
Wagner möchte sich darauf konzentrieren, den Sport weiterzuentwickeln und die Kanupolo-Gemeinschaft zu fördern. ‘Um Kanupolo zu spielen, braucht man nicht viel: Ein Kanu, ein Paddel, eine Schwimmweste und einen Helm’, informiert sie. Die Sportart ist nicht nur spannend, sondern fördert auch Teamgeist und Fairness. Der geringe Verletzungsrisiko ist ein weiteres Plus, das Kanupolo zu einem attraktiven Sport für Jung und Alt macht.
Deutschland wird weiterhin auf dem internationalen Parkett vertreten sein und mit Talenten wie Wagner an der Spitze seine Geschichte im Kanupolo fortschreiben. Bleibt nur zu hoffen, dass die Begeisterung für diesen faszinierenden Sport auch auf kommende Generationen überschwappt.
Für weitere Informationen über Kanupolo und die Grundregeln ist ein Blick auf die umfassenden Informationen bei Wikipedia zu empfehlen.
Lebendigkeit und Leidenschaft des Kanupolos sind nicht nur in den Wasserflächen spürbar, sondern auch in der Dynamik, die Leonie Wagner in ihre neue Rolle als Trainerin bringt. Sie hat sich nicht nur mit diesem Gewinn verabschiedet, sondern stellt nun die Weichen für eine sportlich glänzende Zukunft.
Mehr Details zur Europameisterschaft finden Sie in der Berichterstattung von Coburg Nachrichten und ein tiefgehendes Interview über Wagner und den Sport selbst bei Sports Stunde Magazin.