Gera übergibt Staffelstab: Tag des offenen Denkmals startet in Bamberg!

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Oberbürgermeister Starke empfängt Staffelstab für den Tag des offenen Denkmals 2026 in Bamberg. Programm, Aktionen und Bedeutung im Fokus.

Oberbürgermeister Starke empfängt Staffelstab für den Tag des offenen Denkmals 2026 in Bamberg. Programm, Aktionen und Bedeutung im Fokus.
Oberbürgermeister Starke empfängt Staffelstab für den Tag des offenen Denkmals 2026 in Bamberg. Programm, Aktionen und Bedeutung im Fokus.

Gera übergibt Staffelstab: Tag des offenen Denkmals startet in Bamberg!

Am 15. Januar 2026 wurde in Gera eine bedeutende Übergabe zelebriert: Oberbürgermeister Kurt Dannenberg überreichte den Staffelstab für den Tag des offenen Denkmals® an seinen Bamberger Amtskollegen Andreas Starke. Diese Tradition bringt frischen Wind in die bundesweite Initiative, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bewusstsein für unser baukulturelles Erbe zu stärken. Gera war im vergangenen Jahr stolzer Gastgeber der Veranstaltung und beeindruckte mit über 17.000 Gästen, die mehr als 40 von rund 600 Denkmalen besichtigen konnten. In ganz Deutschland öffneten an diesem Tag über 6.500 Denkmale in etwa 2.300 Städten ihre Türen, was das große Interesse der Bevölkerung unterstreicht.

Laura Kreisel, die Leiterin der unteren Denkmalschutzbehörde in Gera, betonte, dass in ihrer Stadt das Bewusstsein für das kulturelle Erbe gestiegen ist. Auch für das kommende Jahr plant Gera, am Tag des offenen Denkmals® am 13. September teilzunehmen, der unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ steht, wie auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz informiert. Die Stadt wird zwischen 15 und 20 Programmpunkte anbieten, die wieder viele Interessierte anziehen dürften.

Ein Blick auf die Veranstaltung

Die Programmgestaltung für den Tag des offenen Denkmals® wird im Februar 2026 starten. Geplant sind besondere „Schaubaustellen“ sowie die Öffnung ausgewählter Denkmale. Der Fokus wird auf geschützte Straßen, Bahn- und Straßenbahninfrastrukturen sowie Brückenbauwerke gelegt. Diese historischen Bauwerke sind nicht nur Zeugen der Vergangenheit, sondern auch wichtige Verbindungsorte, die den Austausch zwischen Menschen fördern.

Wer die Veranstaltung besuchen möchte, kann sich auf vielfältige Angebote freuen: Von Führungen an sonst nicht zugänglichen Orten über Konzerte in historischen Mauern bis hin zu spannenden Themen-Radtouren. Laut den Informationen auf der offiziellen Seite des Tag des offenen Denkmals gibt es zahlreiche kostenfreie Events, die es den Teilnehmer:innen ermöglichen, ihren Tag individuell zu gestalten. Eine Handy-App wird zudem dabei helfen, die interessanten Denkmale vor Ort zu finden und zu navigieren.

Der Gedanke hinter den Denkmälern

Das Motto für 2026 – „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ – hebt hervor, dass Denkmale nicht nur historische Stätten sind, sondern auch als Netzwerke fungieren, die unsere Gemeinschaften verbinden. Diese Denkmale bieten Identität und ästhetischen Reiz und tragen dazu bei, wichtige soziale und infrastrukturelle Ankerpunkte öffentlich zugänglich zu machen. Der Tag des offenen Denkmals® wird somit nicht nur zur Feier der Vergangenheit, sondern auch zur Förderung der Gegenwart und Zukunft unserer urbanen Landschaften.

Wer Interesse an dieser Veranstaltungen hat, sollte sich den 13. September 2026 unbedingt im Kalender notieren. Ein guter Grund, um sich wieder mit der eigenen Heimat und ihrer Geschichte auseinanderzusetzen und die fantastischen Denkmale in unserer Umgebung zu entdecken.