BDR Thermea stellt Produktion in Schweinfurt ein – 76 Jobs betroffen!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

BDR Thermea stellt die Produktion in Schweinfurt ein, betroffen sind rund 203 Arbeitsplätze aufgrund strategischer Neuausrichtung.

BDR Thermea stellt die Produktion in Schweinfurt ein, betroffen sind rund 203 Arbeitsplätze aufgrund strategischer Neuausrichtung.
BDR Thermea stellt die Produktion in Schweinfurt ein, betroffen sind rund 203 Arbeitsplätze aufgrund strategischer Neuausrichtung.

BDR Thermea stellt Produktion in Schweinfurt ein – 76 Jobs betroffen!

Das Feuer brennt nicht mehr in der Produktion: BDR Thermea, ein bedeutender Hersteller im Bereich Heizungs- und Klimatechnik mit Sitz in den Niederlanden, hat beschlossen, die Fertigung am Standort Schweinfurt einzustellen. Diese Maßnahme, die bis Ende 2026 oder Anfang 2027 umgesetzt werden soll, ist Teil einer umfassenden strategischen Neuausrichtung des Unternehmens in Deutschland. Wie infranken.de berichtet, sind von dieser Umstrukturierung insgesamt rund 203 Vollzeitarbeitsplätze betroffen. In Schweinfurt sind laut einem Bericht der Main-Post 76 Arbeitsplätze in Gefahr.

Am Standort Schweinfurt, der über die Tochtergesellschaft SenerTec vertreten wird, die auf Kraft-Wärme-Kopplungssysteme spezialisiert ist, sollen die Produktion von Wärmeerzeugern und ein großer Teil der Arbeitsplätze bis ins Jahr 2027 abgebaut werden. Diese Maßnahme betrifft auch den Standort Rastede, wo zentrale Servicefunktionen und die Ersatzteilproduktion gebündelt werden. BDR Thermea plant jedoch, zusammen mit dem Konzernbetriebsrat sozialverträgliche Lösungen für die betroffenen Beschäftigten zu finden.

Hintergründe der Neuausrichtung

Die Gründe für diese Entscheidung liegen auf der Hand: Ein hoher Wettbewerbsdruck, volatile Nachfragen im Heizungsmarkt und regulatorische Unsicherheiten setzen der Branche zu. Unternehmenschef Tjarko Bouman äußert, dass diese Marktentwicklung große wirtschaftliche Herausforderungen mit sich bringt und die Neuausrichtung notwendig sei, um die Marktposition langfristig zu sichern. Im Rahmen dieser Neuausrichtung wird die Produktion schrittweise ins europäische Fertigungsnetzwerk des Unternehmens verlagert, um näher am Kunden zu agieren und den Service zu verbessern, wie broetje.de hinzufügt.

Ein zentrales Ziel besteht darin, die Kundenbetreuung durch die Bündelung der Servicefunktionen für alle Marken zu verbessern. In Rastede sollen dabei rund 40 neue, qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden, während die Fertigung von Wärmeerzeugern in Schweinfurt und Rastede gänzlich eingestellt wird.

Ausblick und Zukunftspläne

Mit dem Umzug des Standorts Emsdetten nach Saerbeck in moderne Räumlichkeiten und der Einführung eines neuen SAP-Systems zur Effizienzsteigerung will BDR Thermea zukunftsfähig bleiben. Am Standort Augustfehn hingegen bleibt alles wie gehabt; der Verkauf dieser Fertigungsstätte ist jedoch weiterhin in Planung.

Ein neuer Wind weht in der Heizungsbranche – und auch, wenn die Veränderung viele Mitarbeiter betrifft, zeigt BDR Thermea, dass man mit einem guten Händchen an die Herausforderungen der Zukunft herangehen möchte. Letztlich ist es das Ziel, in einem herausfordernden Umfeld gestärkt hervorzugehen und die Innovationskraft des Unternehmens zu sichern.