Münsing: Provisorische Räume für Mittagsbetreuung schaffen Entlastung!
Münsing plant Umbau zur Verbesserung der Mittagsbetreuung nach starkem Geburtenjahrgang; provisorische Lösungen bis 2028.

Münsing: Provisorische Räume für Mittagsbetreuung schaffen Entlastung!
In Münsing tut sich derzeit einiges in der Bildungspolitik. Da gibt es einen deutlichen Anstieg an Geburten und damit auch Fragen zur Einschulung von Kindern aus einer Geflüchtetenunterkunft. Die Grundschule steht vor der Herausforderung, drei erste Klassen eröffnen zu müssen, was mehr Platz für die Mittagsbetreuung verlangt. Der Bedarf ist groß, denn momentan besuchen 101 von 170 Schülern die Mittagsbetreuung, die seit 2016 vom Wolfratshauser Kinder- und Jugendförderverein organisiert wird. Dies hat die Gemeinde veranlasst, provisorische Räumlichkeiten im ehemaligen Rathaus zu schaffen, um den Druck etwas zu mildern. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung wurden dafür 2500 Euro in die Herrichtung der Räume investiert, und die Gemeinde hat tatkräftige Unterstützung durch den Hausmeister und Mitarbeiter des Wasserwerks erhalten, die insgesamt 35 Stunden Arbeitsleistung eingebracht haben.
Die neuen Räume im alten Rathaus bieten Platz für die Mittagsbetreuung der Kinder, die dort im Zweischichtsystem essen und ihre Hausaufgaben erledigen. Obwohl die Räume in der Grundschule ebenfalls weiterhin genutzt werden können, ist es für die Gemeinde von großer Bedeutung, schnell nachhaltige Lösungen zu finden. Um die Sicherheit während der Nutzung zu gewährleisten, wurden sogar Sicherheitsvorkehrungen an der Wendeltreppe zum Schulgebäude getroffen. Münsing hat im Vergleich zu anderen Gemeinden eine hohe Quote an Schülern in der Mittagsbetreuung, was zeigt, dass hier ein großes Bedürfnis vorhanden ist.
Ein Umbau steht an
Für die Zukunft plant die Gemeinde einen umfassenden Umbau des Rathauses, um nicht nur mehr Platz für die Schulklassen, sondern auch für die Mittagsbetreuung zu schaffen. Die Möglichkeit, das Vergabeverfahren für diese Bauarbeiten bis Ende 2025 abzuschließen, gibt Anlass zur Hoffnung. Der tatsächliche Baubeginn soll dann für Ende 2026 angestrebt werden. Doch es bleibt unklar, wohin die Kinder während der Umbauarbeiten im Jahr 2027 ausweichen sollen. Eine provisorische Lösung könnte auch eine Kinderkrippe im Gemeindesaal sein, die laut aktuellen Plänen zum Jahreswechsel 2028 eröffnen könnte.
Zusätzlich denkt man darüber nach, eine offene Ganztagsschule ab dem Schuljahresbeginn 2028 einzuführen, um die Ganztagsbetreuung ab 2026 zu sichern. Die Herausforderungen, die dabei bestehen, etwa die Sicherstellung der Ferienbetreuung für die Nachmittagsbetreuung, sind nicht zu unterschätzen. Es wird also spannend bleiben, wie sich die Bildungslandschaft in Münsing in den kommenden Jahren entwickeln wird.
Das Bildungssystem in Deutschland ist vielfältig und bietet zahlreiche Möglichkeiten für die Schüler, wie die Informationsplattform Bildungsserver anschaulich darstellt. Und auch in Münsing wird bereits früh darauf geachtet, dass die Kinder die bestmögliche Betreuung und Bildung erhalten.
Zur gleichen Zeit kooperieren Bildungseinrichtungen zunehmend mit lokalen Unternehmen, um gezielte Unterstützung zu bieten, was immer wichtiger wird. So zeigt sich, dass das prägende Element für eine positive Entwicklung nicht nur die Infrastruktur, sondern auch die Zusammenarbeit vor Ort ist.