Falsche Spendensammler in Bad Kissingen: Polizei warnt vor Betrug!

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Falsche Spendensammler in Rhön-Grabfeld: Betrugsfälle vom 20.07.2025 erregen Aufmerksamkeit, Polizei sucht nach Zeugen.

Falsche Spendensammler in Rhön-Grabfeld: Betrugsfälle vom 20.07.2025 erregen Aufmerksamkeit, Polizei sucht nach Zeugen.
Falsche Spendensammler in Rhön-Grabfeld: Betrugsfälle vom 20.07.2025 erregen Aufmerksamkeit, Polizei sucht nach Zeugen.

Falsche Spendensammler in Bad Kissingen: Polizei warnt vor Betrug!

In der malerischen Stadt Bad Kissingen nehmen die Dinge einen beunruhigenden Turn: Am 20. Juli 2025 wurden dort falsche Spendensammler gesichtet, die ohne jegliche Genehmigung unterwegs waren. Wie osthessen-news.de berichtet, handelt es sich um drei Personen zwischen 16 und 34 Jahren, die offenbar Spenden einsammelten, den Zweck ihrer Sammlung aber nicht angaben. Der Polizei wurden außerdem Münzgeldstücke in verschiedenen Währungen sichergestellt, was darauf hindeutet, dass sie bereits von mehreren gutgläubigen Bürgern Geld entgegengenommen haben.

Die örtlichen Ermittler bitten nun um Mithilfe und rufen Zeugen dazu auf, sich unter der Telefonnummer 0971/7149-0 zu melden. Dies ist ein klarer Hinweis auf die zunehmende Problematik von Spendenbetrug, der nicht nur Bad Kissingen betrifft, sondern deutschlandweit ein Thema ist.

Neue Betrugsmasche in Hammelburg

Ein weiterer Vorfall, der die Region betrifft, ereignete sich am gleichen Tag in Hammelburg. Hier hat ein Betrüger auf dem Marktplatz Spenden für eine angebliche Kindervorstellung des Zirkus Luna gesammelt. Laut fraenkischertag.de war der Mann gegen 12 Uhr mit einer Spendendose unterwegs, erhielt jedoch keine Genehmigung für seine Aktivitäten. Eine Rückfrage beim Inhaber des Zirkus ergab, dass der Mann nicht autorisiert war, Spenden zu sammeln. Auch hier ermittelt die Polizei wegen Betrugs und sucht weitere Geschädigte, die dem Mann Geld übergeben haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 09732/9060 entgegengenommen.

Solche Machenschaften sind leider keine Seltenheit. Studien zeigen, dass in Deutschland jährlich rund zwölf Milliarden Euro an gemeinnützige Organisationen gespendet werden. Dabei sind die Fälle von Betrug durch falsche Spendensammler alarmierend angestiegen. Laut einem Bericht der Tagesschau geben sich viele dieser Betrüger als Vertreter seriöser Organisationen aus, um ahnungslosen Bürgern Geld zu entlocken.

Gestiegene Vorsicht gefordert

Experten raten daher zu einer erhöhten Vorsicht beim Spenden. Man sollte sich lieber im Internet über die jeweiligen Organisationen informieren, denn seriöse Einrichtungen sammeln kaum noch Bargeld auf der Straße. Die Kriminalhauptkommissarin Antje Walloßek empfiehlt, sich insbesondere nicht in Gespräche verwickeln zu lassen und in Situationen, wo man bedrängt wird, kein Geld zu geben. Denn wie man sieht, da liegt was an, und der Schutz vor Betrug sollte für alle an erster Stelle stehen.

In Anbetracht dieser Vorfälle ist es unerlässlich, wachsam zu sein und nie vorschnell zu spenden, um nicht in die Maschen dieser Betrüger zu geraten. Die Polizei wird die Ermittlungen fortsetzen und hofft auf zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung.