BLLV Lichtenfels erkundet Sardiniens historische Schätze und Strände!
Reisegruppe aus Lichtenfels erkundet Sardinien: historische Stätten, Megalithkultur und regionale Spezialitäten erwartet.

BLLV Lichtenfels erkundet Sardiniens historische Schätze und Strände!
Die BLLV-Reisegruppe des Kreisverbandes Lichtenfels machte sich am Pfingstsonntag auf eine spannendende Reise nach (Nord)-Sardinien. Voller Vorfreude starteten die Teilnehmer in Burgkunstadt und übergaben sich den langen Fahrten, die sie durch die Schweiz bis nach Livorno führten. Nach einer erholsamen Fährüberfahrt in der Nacht kamen sie gut in Olbia an. Dort wartete schon die erfahrene Reiseleiterin Marlene auf sie, die seit 33 Jahren auf Sardinien lebt. Sie führte die Gruppe durch das historische Zentrum Olbias zur beeindruckenden Kirche San Paolo Apostolo.
Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch der archäologischen Stätte Nuraghe Prisgiona und des Gigantengrabes Coddu Vecchiu in Arzachena, die beide aus der Megalithkultur stammen. Diese Nuraghe sind eindrucksvolle Steinstrukturen, die zwischen 1900 und 730 v. Chr. erbaut wurden und bis heute Rätsel aufgeben. Ihre Nutzung als religiöse Tempel, militärische Festungen oder soziale Zentren ist nicht endgültig geklärt, aber sie sind unbestreitbar ein kulturelles Symbol des sardischen Erbes und in Unesco-Welterbe-Liste eingetragen. Über 7.000 Nuraghe-Stätten gibt es auf der Insel, was ihr einen zentralen Platz in der Geschichte Sardiniens einräumt sardiniabella.com.
Erkundung der Costa Smeralda
Die Reise führte die Gruppe weiter zur legendären Costa Smeralda, die für ihre smaragdblaue Strände und die imposanten Granitfelsen berühmt ist. Porto Cervo, das pulsierende Herz dieser Küstenregion, beeindruckte mit seinen verwinkelten Gassen und noblen Geschäften. Ein besonderen Eindruck hinterließ die Kirche „Stella Maris“, die malerisch auf einem Hügel thront. Auf der Rundfahrt durften die Teilnehmer nicht nur die Schönheit der Küste genießen, sondern auch die ehemaligen Ferienwohnungen von Prominenten wie Putin und Berlusconi bestaunen.
Nach einem Tag voller eindrucksvoller Erlebnisse kehrte die Gruppe im Hotel Sestante in Porto Rotondo ein. Hier erwartete sie ein kulinarisches Highlight mit einem reichhaltigen Vier-Gänge-Menü und der Möglichkeit zur Abkühlung im hauseigenen Swimmingpool.
Kulturelles Erbe und weitere Höhepunkte
Am dritten Tag ging es nach Castelsardo, wo die Gruppe das gleichnamige Hafenstädtchen erkundete. Besichtigt wurde auch der markante „Elefant von Castelsardo“, ein großer Trachytfelsen, der die Landschaft prägt. Ein Spaziergang durch die Altstadt stellte die reiche Geschichte der Region eindrucksvoll dar.
Doch die Erkundung endete nicht hier. Am nächsten Tag führte die Tour zur Korallenküste und schließlich ins Seebad Alghero, bekannt für seinen historischen Stadtkern. Hier stand die Abteikirche Santissima Trinita di Saccarigia aus dem 12. Jahrhundert auf dem Programm – ein weiteres Juwel der sardischen Architektur. Der Höhepunkt des Tages war eine Fährüberfahrt zur Insel La Maddalena, wo die Reisenden das Städtchen La Maddalena und die Insel Caprera, den Wohnort von Giuseppe Garibaldi, besichtigten. Ein entspannendes Weinprobe am Nachmittag rundete das Erlebnis ab.
Auf dem Rückweg nach Santa Teresa di Gallura bewunderten die Reisenden den Aussichtspunkt Capo dell’Orso, der atemberaubende Blicke auf die umliegenden Inseln bot. Ein Überraschungsessen mit sardischen Spezialitäten sorgte für kulinarische Höhepunkte, gefolgt von einer erfrischenden Abkühlung am wunderschönen Ira-Strand in Porto Rotondo. Ein perfekter Ausklang eines abwechslungsreichen Trips!
Zum Abschluss der Reise standen eine landschaftlich reizvolle Fahrt durch die Barbagia und das Gennargentu-Massiv zur Statue des Redentore an. Die Besichtigung des Bergdorfs Orgosolo, das für seine weltberühmten Wandbilder bekannt ist, war ein weiterer kultureller Gewinn. Für das traditionelle sardische Hirtenmittagessen auf einem Bauernhof holten die Reisenden noch einen letzten kulinarischen Genuss, bevor sie die Rückkehr nach Olbia und dann über Livorno wieder nach Hause antraten.
Die Gruppe kam schließlich spät in der Nacht zurück, nachdem sie bei einer Abendeinkehr in Günz bei Memmingen noch einmal auf die Erlebnisse der Reise angestoßen hatte. Ein großer Dank galt Reisebegleiter Hans Tremel, der dafür sorgte, dass die Reise ein voller Erfolg wurde. Ein unvergesslicher Trip voll von Geschichte, Kultur und Natur!