Würzburger Kickers rüsten auf: Aufstiegsambitionen mit neuen Gesichtern!
Würzburger Kickers starten mit Neuzugang Martin Thomann in die Restrunde der Regionalliga Bayern und streben den Aufstieg an.

Würzburger Kickers rüsten auf: Aufstiegsambitionen mit neuen Gesichtern!
Die Würzburger Kickers sind bereit für die Restrunde der Regionalliga Bayern und das mit frischem Elan im Kader. Mit dem neu verpflichteten Offensivspieler Martin Thomann hoffen die Kickers, ihre Aufstiegsambitionen in den nächsten Monaten untermauern zu können. Der 31-Jährige, der zuletzt beim FC Schweinfurt 05 aktiv war, bringt nicht nur Routine, sondern auch eine variable Spielweise mit sich. Sportdirektor Sebastian Neumann glaubt, dass Thomann, der aus Dittelbrunn stammt und zuvor in der Regionalliga bei TSV Aubstadt sowie in der 3. Liga mit SpVgg Bayreuth spielte, das Offensivspiel der Kickers maßgeblich bereichern kann. Er äußerte sich optimistisch über die Möglichkeit einer Drittliga-Rückkehr im Sommer, obwohl man aktuell sieben Punkte hinter dem Tabellenführer, 1. FC Nürnberg II, liegt.
Mit den verstärkten Reihen soll auch die Unberechenbarkeit im Spiel der Kickers steigen. Neumann betont, dass die Mannschaft im Spiel mit dem Ball weniger einfach auszurechnen sein möchte. Um dies zu erreichen, wird die Intensität der Trainingseinheiten erhöht, eine wichtige Maßnahme, um die körperliche Fitness der Spieler zu steigern. Trainer Marc Reitmaier plant, den Fokus auf intensives Gegenpressing zu legen und die Fortschritte der bisherigen Saison weiter auszubauen.
Teamdynamik und weitere Neuzugänge
Eroll Zejnullahu, im letzten Sommer als Schlüsselspieler verpflichtet, wird im Rückblick als gefühlter Neuzugang betrachtet, da er bislang wegen Verletzungen wenig Einsatzzeiten hatte. Auch die nach der Wechselfrist verpflichteten Philipp Ochs und Dion Berisha stehen nun bereit, um im Team eine tragende Rolle zu übernehmen. Besonders gespannt sein darf man auf die Rückkehr von Torhüter Vincent Friedsam, der nach einem Kreuzbandriss zurückkehrt und voraussichtlich als Nummer zwei hinter Johann Hipper agieren wird.
Dennoch gibt es im Kader auch Unruhe. Einige Spieler, darunter Maximilian Fesser, zeigen sich unzufrieden und liebäugeln mit einem Wechsel. Um den Status quo zu stabilisieren, sind insgesamt sechs Testspiele sowie ein umfangreiches Trainingslager auf Mallorca geplant. Diese Maßnahmen sollen die Kickers optimal auf den Restart Ende Februar vorbereiten.
Herausforderungen im Aufstieg
- Mindestens 2.500 Zuschauerplätze, davon 100 überdacht.
- Ein separater Gästefanblock mit eigenen Zugängen, Toiletten und Verpflegung.
- Räume für Sicherheits- und Polizeikräfte sowie ein Sanitätsdienst.
- Eine Flutlichtanlage mit mindestens 400 Lux für Fernsehübertragungen.
Vereine wie der TSV Landsberg und der FC Deisenhofen müssen aktuell mit finanziellen Restriktionen kämpfen. Trotz solider Leistungen auf dem Platz können sie den Aufstieg nicht realisieren. Der TSV Landsberg hat zwar eine Flutlichtanlage, doch erfüllt diese nicht die geforderten Standards. Der FC Deisenhofen hat seinerseits für die Regionalliga eine Bewerbung eingereicht, erhielt jedoch eine Mängelliste zurück. Besonders die hohen Kosten für eine neue Flutlichtanlage von bis zu 250.000 Euro stellen für viele Clubs ein unüberwindbares Hindernis dar.
Die Würzburger Kickers treiben ihrerseits ihre Aufstiegsambitionen unermüdlich voran. Der Fokus liegt darauf, mit neuem Personal und einem frischen Ansatz die Chancen auf eine Rückkehr in die Drittliga zu wahren, wobei das erste Spiel nach der Winterpause ein spannendes Topspiel gegen den Spitzenreiter 1. FC Nürnberg darstellt.
kicker.de berichtet, dass … bfv.de: FC Würzburger Kickers verpflichtet Martin Thomann br.de über die Herausforderungen im Aufstieg zur Regionalliga