Tödlicher Bahnunfall in Hohenfurch: Hund und Herrchen überfahren!

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Bei einem tragischen Unfall in Hohenfurch, Weilheim-Schongau, wurde ein 66-Jähriger von einem Güterzug erfasst. Ermittlungen laufen.

Bei einem tragischen Unfall in Hohenfurch, Weilheim-Schongau, wurde ein 66-Jähriger von einem Güterzug erfasst. Ermittlungen laufen.
Bei einem tragischen Unfall in Hohenfurch, Weilheim-Schongau, wurde ein 66-Jähriger von einem Güterzug erfasst. Ermittlungen laufen.

Tödlicher Bahnunfall in Hohenfurch: Hund und Herrchen überfahren!

Ein tragischer Vorfall hat sich heute, am 2. Januar 2026, in Hohenfurch im Landkreis Weilheim-Schongau ereignet. Ein 66-jähriger Mann wurde beim Spazierengehen mit seinen drei Hunden an einem Bahnübergang von einem Güterzug erfasst und starb an den Folgen des Unfalls. Augenzeugen berichten von einem schockierenden Moment, als der Zug den Mann und seine Tiere erfasste. Ein Hund kam dabei um, während ein weiterer leichte Verletzungen davontrug. Der dritte Hund konnte sich während des Geschehens retten und wurde später von der Polizei unversehrt in der Umgebung gefunden. Die eingleisige Bahnstrecke wurde während der Einsatz- und Bergungsmaßnahmen gesperrt.

Wie all-in.de weiter berichtet, wurde die Lokführer des Güterzugs sowie die Angehörigen des Verstorbenen von einem Kriseninterventionsteam betreut. Dies verdeutlicht die dramatischen Auswirkungen solcher Vorfälle auf alle Beteiligten. Zudem hat die Kriminalpolizei Weilheim die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unfalls aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft München II ist ebenfalls in die Aufklärung des Falls involviert und leitet das Verfahren.

Ein besorgniserregender Trend

Unfälle an Bahnübergängen stellen ein immer wiederkehrendes Problem in Deutschland dar. Die Zahl der Todesfälle und Verletzungen hat im Jahr 2025 einen historischen Höchststand erreicht, so Daten des NDR, die Fakten-Spiegel zitiert. Bis August 2025 verloren 36 Menschen ihr Leben und 188 wurden verletzt. Die Ursachen scheinen vielschichtig; viele Bahnübergänge bleiben gefährlich, und es mangelt an technischen Verbesserungen sowie Sicherheitsmaßnahmen.

Verkehrsingenieure warnen, dass es an einem positiven Fortschritt bei der Sicherheit mangelt, trotz der Schließung von etwa einem Fünftel der Bahnübergänge seit 2010. Eric Schöne von der TU Dresden betont, dass mehr Investitionen in Nachwarnsysteme notwendig sind, um solche Tragödien künftig zu verhindern. Die Verantwortlichen müssen sich dieser Problematik annehmen, um der Bevölkerung ein sicheres Umfeld zu bieten.

Dieser traurige Vorfall in Hohenfurch ist nicht nur eine persönliche Tragödie, sondern wirft auch ein beunruhigendes Licht auf die Sicherheitslage an unseren Bahnübergängen. Die Hoffnung bleibt, dass durch verstärkte Maßnahmen und Sensibilisierung solche Unfälle in Zukunft vermieden werden können.