Heute ist der 19.04.2026 und wir blicken auf eine spannende Geschichte aus Mörlbach, wo die Reiser Simulation und Training GmbH nicht nur mit ihrem innovativen Ansatz im Bereich Flugsimulation glänzt, sondern auch mit der Leidenschaft junger Talente begeistert. David Markovic (31) und Michael Fischbach (14) durften kürzlich einen virtuellen Helikopterflug über Köln in einem Simulator erleben, der nicht nur modernste Technologie, sondern auch eine gehörige Portion Herzblut vereint.

Die beeindruckende Simulator-Maschine, die mit rund 4 Millionen Euro zu Buche schlägt, ist ein Paradebeispiel für die technologische Exzellenz, die Wolfgang Reiser (72) und sein Team in über 30 Jahren aufgebaut haben. Der Firmengründer, ein ehemaliger Bundeswehrsoldat und Elektromechanikermeister, hat sein Unternehmen zu einem der führenden Anbieter von Trainingssystemen für die Luftfahrt entwickelt, mit einer Belegschaft von etwa 250 Mitarbeitenden an drei Standorten.

Ein Blick hinter die Kulissen

Michael Fischbach, ein Montessorischüler aus Gilching, ist seit seinen Kindertagen von Flugsimulatoren fasziniert. Das zeigt sich nicht nur in seinem Enthusiasmus, sondern auch in seiner Kreativität: Er hat eine Nachbildung eines A-320-Cockpits in der Bautrocknungsfirma seines Vaters aufgebaut und bereits über 2500 Arbeitsstunden in seinen Flugsimulator investiert. Seine Leidenschaft wird durch die Möglichkeiten, die moderne Simulatoren bieten, weiter gestärkt. So können angehende Piloten bis zu 80% ihres Trainings in diesen Simulatoren absolvieren, die sogar verschiedene Notfallszenarien wie Triebwerksausfälle oder Nachtflüge simulieren können.

Ein herausragendes Beispiel ist der H145 D3 XR-Simulator, der mit XR-Brillen ausgestattet ist und eine faszinierende Kombination aus virtueller Realität und realer Umgebung bietet. Diese Technologie revolutioniert nicht nur das Training, sondern zeigt auch, wie Künstliche Intelligenz und virtuelle Realität immer mehr an Bedeutung gewinnen. Ein weiterer Vorteil: Während eine Übungsstunde im Simulator bis zu 1400 Euro kostet, lägen die Kosten im Originalflug bei 3000 bis 6000 Euro – ein klarer Vorteil für die Ausbildungskosten.

Wachstum und Innovation

Die Reiser Simulation und Training GmbH steht nicht still. Momentan wird eine neue, größere Halle in Mörlbach gebaut, die Platz für Maschinen zur Simulation von Flugbewegungen bieten wird. Ein großer Auftrag über 65 Millionen Euro hat die Belegschaft sogar vervierfacht – ein wahrer Motor für Innovation und Wachstum. Der H145 wurde zudem für den Bayerischen Innovationspreis nominiert, was die herausragenden Leistungen des Unternehmens zusätzlich unterstreicht.

Wolfgang Reiser betont in seinen Ausführungen die immense Bedeutung von schulischer Ausbildung und Studium für den Erfolg in der Luftfahrtbranche. Dies zeigt sich auch in der engagierten Arbeit seines Teams, das kontinuierlich an der Verbesserung der Trainingssysteme arbeitet.

In einer Welt, in der die Luftfahrtbranche sich ständig weiterentwickelt, bleibt die Reiser Simulation und Training GmbH ein leuchtendes Beispiel für Innovation und Engagement. Die Kombination aus technologischem Fortschritt, leidenschaftlichen Talenten und einer starken Unternehmensführung sorgt dafür, dass Mörlbach nicht nur ein Ort für Flugsimulation, sondern auch ein Zentrum für die Ausbildung von zukünftigen Piloten ist.