Skandal um Fan-Flyer: Rot-Weiss Essen distanziert sich klar von diskriminierenden Inhalten!
Rot-Weiss Essen distanziert sich vom diskriminierenden Flyer beim Heimspiel gegen den 1. FC Schweinfurt am 2. November 2025.

Skandal um Fan-Flyer: Rot-Weiss Essen distanziert sich klar von diskriminierenden Inhalten!
Am 2. November 2025 fand das Heimspiel von Rot-Weiss Essen gegen den 1. FC Schweinfurt im Stadion an der Hafenstraße statt. Mit einem Endstand von 2:1 gingen die Essener als Sieger vom Platz. Doch das Spiel war nicht nur aufgrund des Ergebnisses in aller Munde. Im Stehplatzbereich W2 sorgte eine Flyer-Verteilung der aktiven Fanszene für ordentlich Aufregung. Der Flyer enthielt eine Reihe vermeintlicher „Regeln“, die für das Verhalten im Block gelten sollten, und stieß auf breite Kritik.
In den blumigen Anweisungen wurde unter anderem dazu aufgefordert, Fahneneinsatz zu zeigen, den Alkoholkonsum im Blick zu behalten und auf Bild- sowie Videoaufnahmen zu verzichten. Besonders ein Satz sorgte für Verärgerung: „Keine Weiber in den ersten Reihen.“ Diese Aussage kam nicht gut an, und viele weibliche Fans fühlten sich dadurch angegriffen. In einer Stellungnahme distanzierte sich der Vorstand von Rot-Weiss Essen, namentlich Marc-Nicolai Pfeifer und Alexander Rang, „ausdrücklich und unmissverständlich“ von dem Inhalt des Flyers. Die Vereinsführung stellte klar, dass rassistische, sexistische oder diskriminierende Einstellungen im Verein keinen Platz haben, und verwies auf den eigenen Grundsatz, der auch in der Satzung verankert ist.
Reaktionen auf den Vorfall
Der Verein betonte, dass das Stadion ein Ort des Miteinanders, der Leidenschaft und des Respekts sei. „Niemand hat die Befugnis, eigene Weisungen oder Zugangsregeln aufzustellen“, machten Pfeifer und Rang deutlich. Die klare Haltung des Vereins wurde bereits den Vertretern der aktiven Fanszene mitgeteilt. Man wolle mit solchen Diskussionen im Stadion ein Zeichen setzen und auch die Grundwerte des Vereins schützen, die das Selbstverständnis von Rot-Weiss Essen prägen.
Diese Distanzierung kam nicht nur bei den Fans gut an, sondern verdeutlicht auch das Engagement der Vereinsführung, sich für einen respektvollen Umgang untereinander starkzumachen. Die Stadionordnung, die Anwendungen für den Besuch im Stadion regelt, bleibt in diesem Kontext weiterhin gültig. Es ist ein klarer Schritt in Richtung einer positiven Fankultur, die niemanden ausschließt.
Ein Verein im Wandel
Rot-Weiss Essen zeigt durch die klare Positionierung in dieser Situation, dass der Verein bereit ist, für seine Werte einzutreten und alte Denkmuster abzubauen. Durch solche Vorfälle wird eindrücklich deutlich, wie wichtig es ist, sich gegen Jugendliche und diskriminierende Äußerungen zur Wehr zu setzen. Fans wie alle anderen Mitglieder der Vereinsgemeinschaft sind eingeladen, aktiv an der Diskussion über die richtige Richtung und den Umgang miteinander teilzunehmen.
Eine lebendige und respektvolle Fankultur kann nur durch gemeinsamen Einsatz und klare Kommunikation gewährleistet werden. Der Vorfall rund um den Flyer mag zwar für einen kurzzeitigen Wirbel gesorgt haben, ist aber gleichzeitig auch eine Chance, die Werte des Vereins neu zu beleben und zu stärken. Rot-Weiss Essen hat damit ein gutes Händchen bewiesen und zeigt, dass der Verein hoch im Kurs steht, wenn es um Gleichheit und Respekt im Fußball geht.
Für mehr Details zu den jüngsten Entwicklungen können die Leser die Stellungnahme des Vereins auf der Website von Rot-Weiss Essen nachlesen: Rot-Weiss Essen berichtet und auch die weiteren Berichterstattungen zum Fälligkeitsvorfall auf Liga3 Online einsehen.