Traditioneller Empfang: Kaminkehrer begrüßen das neue Jahr in Rottal-Inn
Landrat Fahmüller empfängt Kaminkehrer aus Rottal-Inn zum traditionellen Empfang vor Jahreswechsel. Einblick in die Zusammenarbeit und Herausforderungen.

Traditioneller Empfang: Kaminkehrer begrüßen das neue Jahr in Rottal-Inn
Der Jahreswechsel ist nicht nur für viele ein Grund zum Feiern, sondern auch eine Zeit des Rückblicks und des Ausblicks. Dies nahm Landrat Michael Fahmüller zum Anlass, eine Delegation von Kaminkehrern aus der Region Rottal-Inn im Landratsamt zu empfangen. Die PNP berichtet, dass die Kaminkehrer in ihren traditionellen Uniformen und Zylinder mitgebracht haben, einige sogar mit ihren Kehrbesen. Diese festliche Zusammenkunft fand kurz vor dem Jahreswechsel statt und diente nicht nur der Würdigung des traditionsreichen Handwerks, sondern auch dem Austausch über aktuelle Herausforderungen, mit denen das Berufsbild konfrontiert ist.
Fahmüller, der seit seiner Wahl zum Landrat im Jahr 2011 in der Region bekannt ist, zeigte sich erfreut über diesen Austausch. Der erfahrene Politiker, der auch als ehrenamtlicher Bürgermeister tätig ist und bereits 2009 den CSU-Fraktionsvorsitz im Kreistag übernommen hat, bedankte sich für die gute Zusammenarbeit zwischen den Kaminkehrern und dem Landratsamt. Seine politische Karriere reicht bis ins Jahr 1996 zurück, und von seiner Vertrautheit mit lokalen Themen profitierte auch die Gesprächsrunde mit den Handwerkern, die Tradition und Sicherheit in jeden Haushalt bringen.
Tradition und Verantwortung der Kaminkehrer
Kamine und Feuerstätten benötigen regelmäßige Reinigung und Kontrolle, um die Sicherheit zu gewährleisten. Das Schornsteinfegerhandwerk, historisch auch als Rauchfangkehrer bekannt, hat sich über Jahrhunderte entwickelt und gilt in vielen Kulturen als Glücksbringer. Die Ursprünge des Handwerks stammen vermutlich aus Italien, wo die ersten Rauchschlote im 10. Jahrhundert zu finden sind. Auch in Deutschland sind Kaminkehrer seit den ersten Brandordnungen im Mittelalter eine unverzichtbare Institution.
Die Kaminkehrer der Innung für Niederbayern betonten in der Gesprächsrunde ihre Dankbarkeit für die Unterstützung durch die örtlichen Behörden und luden Landrat Fahmüller und seine Mitarbeiter ein, zusammen die Herausforderungen der kommenden Jahre anzupacken. Ihre wichtigste Botschaft war der Wunsch nach einem gesunden und erfolgreichen Start ins neue Jahr für alle Beteiligten.
Während die Tradition der Kaminkehrer auch heute noch hoch im Kurs steht, zeigt sich, dass die Herausforderungen des Handwerks ebenfalls gewachsen sind. Der Austausch zwischen den Handwerkern und der Politik ist dabei von großer Bedeutung, um die Anliegen der Kaminkehrer in den politischen Diskurs zu integrieren und den Wert ihrer Arbeit für die Gemeinschaft hervorzuheben.
Wie dieser Empfang zeigt, ist der Kontakt zwischen den Verantwortlichen und den Handwerkern nicht nur eine schöne Tradition, sondern auch ein wichtiges Signal für die Wertschätzung eines Berufes, der für Sicherheit in den eigenen vier Wänden sorgt. Es bleibt zu hoffen, dass die gute Zusammenarbeit auch im kommenden Jahr fortgeführt wird und die Kaminkehrer ihren Beitrag zu einer sicheren und sauberen Umgebung leisten können.