Sicherheit im Blick: Feuerwehr im Oberallgäu schult für Stromnotfälle

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Rund 60 Feuerwehrmitglieder aus Oberallgäu informierten sich über Sicherheit bei elektrischen Anlagen und Netzkrisenmanagement.

Rund 60 Feuerwehrmitglieder aus Oberallgäu informierten sich über Sicherheit bei elektrischen Anlagen und Netzkrisenmanagement.
Rund 60 Feuerwehrmitglieder aus Oberallgäu informierten sich über Sicherheit bei elektrischen Anlagen und Netzkrisenmanagement.

Sicherheit im Blick: Feuerwehr im Oberallgäu schult für Stromnotfälle

Der Informationsabend der Lechwerke AG (LEW) war ein voller Erfolg und brachte am 31. Dezember 2025 rund 60 Teilnehmer aus den Feuerwehren des Landkreises Oberallgäu zusammen. Dabei standen die Sicherheit und das Verhalten bei Einsätzen in der Nähe elektrischer Anlagen im Fokus. Kreisbote berichtet, dass die Fachleute der LEW den anwesenden Feuerwehrleuten den Aufbau des Stromnetzes sowie die Abläufe bei Störungen und Krisensituationen erklärten. Ein zentraler Punkt der Veranstaltung war die enge Zusammenarbeit zwischen Netzbetreibern und Einsatzkräften.

Besonders eindrücklich war die Vorstellung des Krisenmanagementsystems der LEW, das einen Krisenstab und Notfallkontakte beinhaltet. Ein wichtiger Aspekt sind die Sicherheitsvorkehrungen im Umgang mit elektrischen Anlagen. So wurde hervorgehoben, dass Sicherheit und Eigenschutz an oberster Stelle stehen sollten. Die Feuerwehrleute lernten, stets einen Abstand von mindestens 20 Metern zu elektrischen Anlagen zu halten und gefährliche Bereiche weiträumig abzusperren. Im Ernstfall sollten Netzbetreiber über die Integrierte Leitstelle (ILS) informiert werden. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass Lichtbögen nicht gelöscht werden können und Löscharbeiten nur zur Gefahrenabwehr dienen.

Lehren aus der Praxis

Wie wichtig es ist, sich mit den Gefahren elektrischer Anlagen auseinanderzusetzen, zeigt ein Beispiel aus der Schulung durch MITNETZ STROM, die am 23. Oktober 2024 stattfand. Laut MITNETZ STROM nahmen dort 25 Wehrleiter aus dem Kreisbrandmeisterbereich Süd-West-Mittelsachsen an einer speziellen Ausbildung teil. Themen wie das Verhalten bei Hochspannungsstörungen und die Gefahren des elektrischen Stroms wurden thematisiert. Zudem war es entscheidend, dass ein Umspannwerk nicht ohne Fachpersonal betreten wird. Dies verdeutlicht, wie wichtig regelmäßige Schulungen sind, um die Sicherheit in kritischen Situationen zu gewährleisten.

Darüber hinaus bezieht sich die Sicherheit an elektrischen Anlagen auf klare Richtlinien. Wie in einem Artikel von bgetem erklärt wird, dürfen nur Elektrofachkräfte oder elektrotechnisch unterwiesene Personen Arbeiten an elektrischen Anlagen durchführen. Dazu gehören Schritte wie das Freischalten der Anlagen, die Sicherung gegen Wiedereinschalten und die Feststellung der Spannungsfreiheit. Die Bedeutung dieser Maßnahmen kann im Ernstfall nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Zusammengefasst: Der Informationsabend der LEW und die Schulungen durch MITNETZ STROM zeigen eindrücklich, wie wichtig die Vorbereitung und das Wissen um sichere Handlungsweisen im Umgang mit elektrischen Anlagen sind. Gerade in einer Zeit, in der technologische Entwicklungen nicht stoppten, müssen wir uns stets der möglichen Gefahren bewusst sein und zusammenarbeiten, um im Ernstfall gewappnet zu sein.