Polarlichter über Roth und Schwabach: Ein Naturschauspiel der Superlative!

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Am 19. Januar 2026 waren Polarlichter in Roth und ganz Deutschland sichtbar, ausgelöst durch einen starken Sonnensturm.

Am 19. Januar 2026 waren Polarlichter in Roth und ganz Deutschland sichtbar, ausgelöst durch einen starken Sonnensturm.
Am 19. Januar 2026 waren Polarlichter in Roth und ganz Deutschland sichtbar, ausgelöst durch einen starken Sonnensturm.

Polarlichter über Roth und Schwabach: Ein Naturschauspiel der Superlative!

Am Abend des 19. Januar 2026 erstrahlte der Himmel über Bayern in einem faszinierenden Farbenspiel. Polarlichter waren in vielen Regionen Deutschlands sichtbar, und auch Roth sowie Schwabach blieben dabei nicht unberührt. Ausgelöst durch einen starken geomagnetischen Sonnensturm erlebten zahlreiche Beobachter das beeindruckende Naturschauspiel, das in der Regel nur in dunklen, abgelegenen Gebieten zu bestaunen ist. Dank der außergewöhnlichen Aktivität konnten die bunten Lichter sogar in städtischen Regionen wie Schwabach beobachtet werden, wo sich die Bewohner über solch ein seltenes Ereignis freuten. Die Berichterstattung von NN hebt hervor, dass zahlreiche Leser*innen beeindruckende Fotos eingereicht haben, die von Abenberg bis Wendelstein gefertigt wurden.

Unter den Fotografen waren unter anderem Sebastian Ehard aus Abenberg, Melanie Bruckmeier aus Eichelburg und auch die Schwabacher Birgit Köhler und Carolin Tischner, die das Schauspiel mit ihren Kameras festhielten. Die Vielfalt der Eindrücke ist bemerkenswert und zeigt, wie die Natur die Menschen zusammenbringt, wenn es um solch besondere Erlebnisse geht.

Der Sonnensturm und seine Auswirkungen

Die Gründe für das farbenfrohe Schauspiel liegen in der Sonne selbst. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) war die Ursache für die Polarlichter ein starker geomagnetischer Sturm, der von einer stärkeren Sonneneruption als gewöhnlich ausgelöst wurde. Markus Bayer, ein Meteorologe beim DWD, erklärte, dass die geladenen Teilchen, die von der Sonne ausstrahlen, beim Eindringen in die Erdatmosphäre Luftmoleküle zum Leuchten anregen und dabei unterschiedliche Farben erzeugen, oft in fröhlichem Grün und Rot. Diese Aufregung in der Atmosphäre zeigt, wie eng die Wetter- und Erdsysteme miteinander verbunden sind.

Besonders die hohen Breitengrade sind von solchen geomagnetischen Stürmen betroffen. Die NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) teilte mit, dass dieser Sturm am Montagabend die zweithöchste Stufe G4 erreichte, was für die Wissenschaftler unerwartet stark war. Bei solch intensiven Stürmen können auch Satelliten beeinträchtigt werden, wie die Erfahrung bisheriger Ereignisse zeigt.

Ein spektakuläres Naturereignis für alle

Die Beobachtungsbedingungen waren in der Nacht optimal – vielerorts war der Himmel klar, was dazu beitrug, dass die faszinierenden Lichter bis in den Süden Deutschlands, beispielsweise nach Straubing, sichtbar waren. Auch einige städtische Gebiete wie Hamburg konnten die Aurora bestaunen, was zeigt, dass Polarlichter nicht nur eine Angelegenheit der ländlichen Regionen sind. Diese besonderen Himmelsschauspiele sind nicht nur ein außergewöhnlicher Anblick, sondern auch eine Möglichkeit, das Bewusstsein für die wachsenden Herausforderungen der natürlichen Gegebenheiten zu schärfen, die durch die Aktivitäten der Sonne verursacht werden.

Insgesamt bot der 19. Januar einen unvergesslichen Blick auf die Polarlichter in Bayern und darüber hinaus. Das Schauspiel hat die Menschen vereint, um die Schönheit der Natur und die Wunder des Universums zu feiern. Es bleibt zu hoffen, dass solche spektakulären Ereignisse künftig die Möglichkeit bieten, entdeckt und festgehalten zu werden – in Bildern und in Herzen der Menschen.

Für weiterführende Informationen zu geomagnetischen Stürmen und deren Auswirkungen auf das Erdmagnetfeld, werfen Sie einen Blick auf die Aufklärung von Meteorologia En Red oder die Zusammenfassungen auf Tagesschau.