Ehren für alte Pracht: Pfaffenhofen sucht vorbildliche Altbauten!

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Pfaffenhofen an der Ilm vergibt den Erhaltungspreis für historische Altbauten. Vorschläge sind bis 11. April 2026 möglich.

Pfaffenhofen an der Ilm vergibt den Erhaltungspreis für historische Altbauten. Vorschläge sind bis 11. April 2026 möglich.
Pfaffenhofen an der Ilm vergibt den Erhaltungspreis für historische Altbauten. Vorschläge sind bis 11. April 2026 möglich.

Ehren für alte Pracht: Pfaffenhofen sucht vorbildliche Altbauten!

In Pfaffenhofen an der Ilm wird die Wertschätzung für alte Bausubstanz und Baukultur großgeschrieben. Im Jahr 2020 ins Leben gerufen, zeichnet der Heimat- und Kulturkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm e. V. jährlich Häuser aus, die nachhaltig gepflegt werden. Auch für 2026 sind Vorschläge zu Altbauten gefragt, die vor 1960 errichtet wurden und nicht unter Denkmalschutz stehen. Dieses Jahr haben die Pfaffenhofener die Chance, ihre eigenen Favoriten zu nominieren, denn jeder kann geeignete Häuser vorschlagen – egal, ob Nachbarn oder Besucher.

Die Nominierungsphase läuft bis zum 11. April 2026, und die Jury wird die eingereichten Vorschläge am 11. Mai 2026 persönlich besichtigen. Die Ehrung der Preisträger erfolgt dann am 23. Juni 2026 um 19:00 Uhr im Rathaussaal. Neben der Anschrift des Gebäudes und den Kontaktdaten des Eigentümers sind aussagekräftige Fotos und Informationen über das Alter des Hauses von Bedeutung. Mehr Details über den Ablauf finden Interessierte auf der Homepage des Vereins unter hkk-paf.de.

Erfolgreiche Auszeichnungen der Vergangenheit

Im Jahr 2025 wurden bereits historische Gebäude ausgezeichnet. Zu den prämierten Objekten zählten unter anderem das Göbelsbacher Pfarrhaus aus dem Jahr 1736, das Einfamilienhaus am Bugscharrn und das Fabrikgebäude von Nährmittel Hipp. Diese Auszeichnungen richten sich nicht nur an ästhetische Aspekte, sondern sollen auch das Bewusstsein für unsere baulichen Kulturgüter und alte Handwerkskunst fördern. Für die kommende Ausschreibung wurde angedacht, verstärkt auf die Vergleichbarkeit der eingereichten Gebäude zu achten, um die Juryarbeit zu erleichtern.

Besonders beachtenswert ist das „Ritterhaus“ am Hauptplatz 41, sogar einer der ältesten Bauten der Stadt. Das Gebäude wurde in den letzten Jahren aufwendig restauriert, wobei der Eigentümer Hans Baierl besonderen Wert auf den Erhalt des historischen Charakters gelegt hat. Durch solche Engagements wird nicht nur die lokale Identität gestärkt, sondern auch Nachhaltigkeit in der Baubranche gefördert.

Nachhaltigkeit im Fokus

Diese Anstrengungen stehen im Einklang mit den Zielen der Europäischen Union, die sich zum Ziel gesetzt hat, der erste klimaneutrale Kontinent zu werden. Der Schutz und die Pflege von Kulturerbe sind dabei von zentraler Bedeutung, um die kulturelle Vielfalt und das soziale Kapital zu bewahren. Laut einem Bericht der EU spielt nachhaltiges Bauen eine essentielle Rolle, um den Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen in den Griff zu bekommen.

Die Ideen zur Regenerierung von Städten und Regionen durch Kulturerbe, sowie die Förderung der adaptiven Wiederverwendung kulturhistorisch wertvoller Gebäude, sind Maßnahmen, die auch in Pfaffenhofen ein offenes Ohr finden. Gerade in Zeiten von Klimawandel und Umweltveränderungen ist es wichtig, dass wir unsere alte Architektur schützen und sinnvoll nutzen.

Die Verantwortung für den Erhalt dieser historischen Gebäude liegt also nicht nur bei den Eigentümern, sondern auch bei der gesamten Gemeinschaft. Jede Nominierung zählt und hilft dabei, das Bewusstsein für die Einzigartigkeit unserer baulichen Kultur zu fördern.

Bleiben Sie also dran und nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Entdeckungen und Lieblingsgebäude vorzuschlagen! Weitere Informationen zu den Kriterien und Abläufen finden Sie auf pafunddu.de.