Hochwasser in Passau: Caritas startet Kampagne für gemeinsame Hilfe!
Am 19. Januar startet in Passau eine Veranstaltung zur Hochwasserhilfe der Caritas, um generationenübergreifenden Zusammenhalt zu fördern.

Hochwasser in Passau: Caritas startet Kampagne für gemeinsame Hilfe!
Die Hochwasserproblematik bleibt ein drängendes Thema, das nicht nur Passau, sondern auch weite Teile Europas in Mitleidenschaft zieht. Am 19. Januar um 10.30 Uhr wird das Bistum Passau am Schiffsanleger Rathaus ein Zeichen setzen. An diesem Tag findet die Eröffnungs-Veranstaltung der Jahreskampagne 2026 statt, die sich auf den generationenübergreifenden Zusammenhalt konzentriert. Der Anlass ist klar: Die Caritas möchte mit ihrer Unterstützung auf die sozialen Herausforderungen und die aktuelle Hochwasserlage aufmerksam machen, die in vielen Regionen, darunter Österreich, Polen, Rumänien und Tschechien, dramatische Folgen zeigt. Wie bistum-passau.de beschreibt, ist die gemeinschaftliche Gestaltung der Zukunft ein zentrales Anliegen der Caritas.
Klimawandel als Nährboden für Katastrophen
Die Situation könnte angesichts der aktuellen Hochwasserereignisse nicht dringlicher sein. Die EU-geförderte Forschungsgruppe ClimaMeter beleuchtet, dass die Erderwärmung die Hochwassergefahr maßgeblich verschärft hat. Faktoren wie außergewöhnlicher Starkregen und ein stabiler Hochdruck über Russland haben dazu geführt, dass Wasserständen in Deutschland und den Nachbarländern zu steigen drohen. Die aktuelle Hochwasserlage hält viele für eine Vorahnung künftiger Herausforderungen, denn laut dem Weltklimabericht wird die Wahrscheinlichkeit von Überschwemmungen in Zentraleuropa mit steigenden Temperaturen weiter zunehmen. Helfende Hände, wie die von kirche-und-leben.de, sind dringend gefragt, um den von Hochwasser betroffenen Regionen zu helfen.
Die Hilfe der Caritas und Diakonie
Gerade in dieser Notlage zeigen Organisationen wie die Caritas und Diakonie eindrucksvoll, wie Solidarität gelebt werden kann. Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa hebt hervor, wie wichtig ein verstärktes Engagement im Klimaschutz ist. So hat die Caritas International bereits 50.000 Euro für Nothilfe bereitgestellt, um Betroffene mit Lebensmitteln, Trinkwasser und notwendigen Geräten wie Bautrocknern und Generatoren zu unterstützen. Auch die Diakonie Katastrophenhilfe steuert 100.000 Euro Soforthilfe bei. ZDF Heute berichtet, dass viele Menschen evakuiert werden mussten und die Rückkehr in ihre Häuser für viele eine große Herausforderung darstellt.
Ein starkes Zusammenstehen in Zeiten der Not ist nicht nur wünschenswert, sondern dringend erforderlich. Die Koordination und Unterstützung von Hilfsmaßnahmen erweist sich als essenziell, um traumatisierten Menschen ein Stück Normalität zurückzugeben. Doch die Aussicht auf künftige Hochwasserereignisse bleibt kritisch. Schätzungen zufolge werden in den kommenden Jahren rund 400.000 Menschen in Deutschland von Hochwasser betroffen sein – eine Zahl, die zum Nachdenken anregen sollte.
Die Leitfragen, die zur Kampagne aufgerufen werden, sind relevant und dringend: Was brauchen Generationen voneinander, um die bevorstehenden Herausforderungen gemeinsam zu meistern? Wie gestalten wir eine solidarische und zukunftsorientierte Gesellschaft? Angesichts der aktuellen Entwicklungen wird deutlich, dass hier echte Maßnahmen gefordert sind, um den Klimawandel in den Griff zu bekommen und die Auswirkungen auf unsere Lebensräume zu minimieren.