Kempten im Schock: Parkplatz-Mitarbeiter stiehlt über 1 Million Euro!
Kempten am 31.12.2025: Ein Bauhofmitarbeiter muss sich wegen eines millionenschweren Diebstahls aus Parkautomaten verantworten.

Kempten im Schock: Parkplatz-Mitarbeiter stiehlt über 1 Million Euro!
Das Jahr 2025 war in Kempten ein Jahr voller Überraschungen und aufsehenerregender Geschichten. Ein ganz besonderes Thema, das während der Weihnachtsfeiertage in vielen Familien lebhaft diskutiert wurde, ist der skandalöse Diebstahl von über einer Million Euro aus Parkautomaten durch einen städtischen Mitarbeiter. Der 40-Jährige, der für die Leerung der kommunalen Parkscheinautomaten zuständig war, soll über lange Zeit hinweg Münzgeld entwendet und dieses auf Bankkonten eingezahlt haben, auf die auch seine 38-jährige Ehefrau Zugriff hatte. Diese unerhörte Veruntreuung fiel auf, nachdem ein Kreditinstitut im Oktober eine Geldwäsche-Verdachtsanzeige erstattet hatte. Damit wurde die Kriminalpolizei Kempten auf die Machenschaften des Pärchens aufmerksam, das mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt. Laut BR24 sind die Anklagepunkte Diebstahl und Beihilfe zum Diebstahl in nicht weniger als 720 Fällen.
Die Stadtverwaltung Kempten sieht sich durch diesen Vorfall in ihrer Integrität stark erschüttert. Oberbürgermeister Thomas Kiechle zeigte sich fassungslos und bestürzt über die Vorwürfe und plant umgehend arbeitsrechtliche sowie organisatorische Maßnahmen zu ergreifen. Eine Kommission wurde eingesetzt, um die Arbeitsabläufe zu überprüfen und Schwachstellen zu identifizieren. Die Summe von über einer Million Euro stellt einen enormen Schaden für die Stadt dar, und die Bürgerinnen und Bürger machen sich zu Recht Sorgen über die Verlässlichkeit ihrer öffentlichen Dienste.
Wahlkampf und weitere Themen in Kempten
Inmitten dieses Skandals rückt auch die anstehende Kommunalwahl im März 2026 in den Fokus der Diskussionen. Die Bürgerinnen und Bürger Kemptens sind gespannt auf die bekanntesten Kandidaten und die politischen Themen, die im Wahlkampf behandelt werden. Leserinnen und Leser der Allgäuer Zeitung haben ein besonders reges Interesse an diesen Themen gezeigt, wie Allgäuer Zeitung berichtet. Die Mischung aus lokalen Skandalen und bevorstehenden politischen Entscheidungen sorgt für lebhafte Dialoge in den heimischen Stuben.
Doch nicht nur der Millionenraub beschäftigt die Kemptener. Auch die im Oktober 2025 in Kraft tretende neue Verordnung zur Geldwäsche-Verdachtsmeldung sorgt für Gesprächsstoff. Das Bundesministerium der Finanzen hat dazu einen Entwurf vorgelegt, der bundesweit einheitliche Standards für die Übermittlung von Verdachtsmeldungen an die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) schaffen soll. Diese neuen Regelungen könnten die Qualität der Verdachtsmeldungen erheblich verbessern und den Prozess vereinheitlichen, wie auf Kerberos Compliance dargelegt wird.
Der Umbau der Verordnung wird zweifellos einige Herausforderungen mit sich bringen, darunter ein erheblicher Umstellungsaufwand und die Möglichkeit der Zurückweisung unvollständiger Meldungen. Die neuen Anforderungen könnten sich jedoch langfristig positiv auf die Effizienz der Geldwäschebekämpfung auswirken.
Insgesamt zieht Kempten mit seinen aktuellen Themen und Herausforderungen die Aufmerksamkeit auf sich. Bei den bevorstehenden Wahlen stehen wichtige Entscheidungen an, während die Stadt sich gleichzeitig mit den Folgen des jüngsten Betrugsfalls auseinandersetzen muss. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Geschehnisse in den kommenden Monaten entwickeln werden.