Junge Rentner schenken neue Aussicht: Sitzgruppe aus Eschenholz!

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Eine Radfahrgruppe in Main-Spessart erneuert eine Sitzbank aus Eschenholz, um den Ausblick am Stausee zu genießen.

Eine Radfahrgruppe in Main-Spessart erneuert eine Sitzbank aus Eschenholz, um den Ausblick am Stausee zu genießen.
Eine Radfahrgruppe in Main-Spessart erneuert eine Sitzbank aus Eschenholz, um den Ausblick am Stausee zu genießen.

Junge Rentner schenken neue Aussicht: Sitzgruppe aus Eschenholz!

In der malerischen Umgebung von Bayern gibt es ein Beispiel, wie aktives Engagement im Ruhestand blühen kann. Eine Radfahrgruppe von jungen Rentnern hat passend zu ihren wöchentlichen Ausfahrten eine neue Sitzgruppe aus Eschenholz errichtet, die nicht nur zur Rast einlädt, sondern auch als Begegnungsstätte dient. Die Gruppe trifft sich regelmäßig zum Radfahren, oft vorbei an einem Aussichtspunkt an der Lehngrundstraße. Hier setzen sie ein Zeichen für Gemeinschaft und aktive Freizeitgestaltung.

Gerhard Welzenbach, ehemaliger Fußballer und Mitglied der Gruppe, war maßgeblich an der Neugestaltung des alten Sitzmöbels beteiligt. Das ursprüngliche Holz hatte nach fast 20 Jahren seinen Zenit überschritten und war morsch geworden. Im vergangenen Jahr entschloss sich die Gruppe, das überarbeitete Mobiliar in Angriff zu nehmen. Das frische Eschenholz musste für ein Jahr lagern, bevor es verarbeitet werden konnte. In einem mobilen Sägewerk wurde es auf eine Stärke von etwa 8 cm für die Tisch- und Sitzflächen und 5 cm für die Rückenlehne zugeschnitten.

Die Entstehung der neuen „Römerbank“

Die Montage der Holzplatten fand auf dem Holzplatz eines Radfahrkollegen statt. Am nächsten Tag wurde die neue Bank mit einem Kran an ihrem zukünftigen Standort mit Blick auf den Stausee platziert. Um die Stabilität zu gewährleisten, wurden im Vorfeld von Hand tiefe Bodenlöcher für die Verankerung ausgehoben. Ursprünglich war nur eine Bank mit Rückenlehne und ein Tisch eingeplant, doch die Einweihung zeigte schnell, dass die Platzierung nicht ausreichte. Deshalb wurde kurzerhand eine zweite Bank ohne Rückenlehne gebaut, die insgesamt Platz für bis zu zehn Personen bietet.

Das neue Holz ist nicht nur sägerau und unbehandelt, sondern wird mit der Zeit auch grau, was die Witterungsbeständigkeit erhöht. Die Männer der Radfahrgruppe schnitten die Fläche frei, um den atemberaubenden Ausblick auf den Stausee nicht zu beeinträchtigen. Demnächst wird eine kleine Metallplatte auf der Rückenlehne angebracht, die auf die Erbauer hinweist. So lädt die sogenannte „Römerbank“ sowohl die Radfahrer als auch Passanten ein, Platz zu nehmen und die Aussicht zu genießen.

Aktiv im Ruhestand: Hobbys für Senioren

Die Aktivitäten der Radfahrgruppe sind ein hervorragendes Beispiel dafür, wie viel Freude der Ruhestand bieten kann. Viele Rentner suchen einstweilen nach geeigneten Freizeitbeschäftigungen, um die Zeit sinnvoll und aktiv zu gestalten. Beliebte Hobbys sind Reisen, Rätseln, Gärtnern und natürlich auch Radfahren. Letzteres fördert nicht nur die Gesundheit, sondern bietet auch soziale Kontakte innerhalb von Gruppen und Vereinen.

Neben der sportlichen Betätigung entdecken viele Senioren auch kreative Hobbys wie Malen, Nähen oder Modellbau, die Raum für persönliche Entfaltung bieten. Kurse an Volkshochschulen sind ideal, um neue Fähigkeiten zu erlernen und soziale Kontakte zu knüpfen. Ob beim gemeinsamen Kochen oder beim Kaffeekränzchen, die Möglichkeiten sind vielfältig und tragen entscheidend zur Lebensqualität im Alter bei.

Die neuen Freizeitmöglichkeiten zeigen, dass das Leben im Ruhestand alles andere als langweilig sein muss. Im Gegenteil, es bietet die Chance, neue Interessen und Freundschaften zu entwickeln, die den Alltag bereichern. In diesem Sinne: Wer aktiv bleibt, bleibt fit und genussvoll!