Chaotische Silvesternacht: Verletzte und Brände durch Feuerwerk in Bayreuth!
In Kulmbach und Bayreuth gab es an Silvester 2025/2026 Verletzte durch Feuerwerk und Einsätze wegen Bränden.

Chaotische Silvesternacht: Verletzte und Brände durch Feuerwerk in Bayreuth!
In der Silvesternacht 2025/2026 gab es in Bayern ein Mix aus Freude und Unruhe. In Bayreuth und Kulmbach kam es zu mehreren Verletzten durch den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern. Die Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach registrierte insgesamt 15 Einsätze, davon 11 in Bayreuth und 4 in Kulmbach, wie die Frankenpost berichtet.
Ein Unfall sorgte sogar dafür, dass ein Patient zur Behandlung in die Augenklinik nach Erlangen gebracht werden musste. Neben den Verletzungen, die meist aufgrund unsachgemäßer Handhabung von Böllern geschahen, verzeichneten die Feuerwehr und Rettungsdienste auch mehrere Schlägereien. Die Feuerwehren mussten insgesamt 18 Mal ausrücken, um kleinere Brände zu löschen, die durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden. Besonders betroffen waren Mülltonnen und Hecken.
Brandursachen und Schäden
In Haag und Hummeltal entzündeten zwei Gartenhecken, verursacht durch Böller, und die Schäden beliefen sich jeweils auf etwa 3000 Euro. In einem Fall löste sogar eine Brandmeldeanlage Alarm aus, vermutlich aufgrund der Feuerwerkskörper. Glücklicherweise gab es keine verletzten Feuerwehrleute oder Rettungskräfte.
Aber nicht nur in Bayern wurden Silvesterfeiern von Unfällen überschattet. In der gesamten Bundesrepublik Deutschland gab es mindestens fünf Tote durch Böller-Unfälle sowie zahlreiche Verletzte, wie Tagesschau berichtet. In Berlin kam es zu 1.892 Einsätzen der Feuerwehr, darunter 825 Brände und 847 Rettungsdiensteinsätze. Besonders alarmierend war ein schwerverletzter Polizist, der durch einen illegalen Feuerwerkskörper zu Schaden kam.
Pazifik im Kontrast
Die Feierlichkeiten in München liefen hingegen weitgehend unauffällig ab. Laut t-online fanden große Feiern auf der Ludwigstraße mit etwa 10.000 Teilnehmern statt, ohne nennenswerte Zwischenfälle. Der Deutsche Wetterdienst hatte allerdings zu Vorsicht geraten, insbesondere in Teilen Deutschlands, da Schnee und Glätte zu erwarten waren.
In vielen Städten – von Hamburg bis Stuttgart – wurde das neue Jahr begrüßt, während der Verband für Pyrotechnik Forderungen nach einem Verbot von Feuerwerk zurückwies und den illegalen Handel für viele Unfälle verantwortlich machte. Menschen weltweit feierten den Jahreswechsel, während der letzte Ort, der das Jahr begrüßte, Amerikanisch-Samoa war.
Es bleibt abzuwarten, wie die Diskussion um das Feuerwerksverbot weitergeht und ob diese Nacht der Feierlichkeiten die Gemüter in der Bevölkerung dauerhaft verändert.