DSC-Manager Liebergesell im Spagat: Aufstieg träumen, Kosten senken!

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Stefan Liebergesell, Prokurist des Deggendorfer SC, skizziert finanzielle Herausforderungen und Zukunftspläne des Eishockey-Clubs.

Stefan Liebergesell, Prokurist des Deggendorfer SC, skizziert finanzielle Herausforderungen und Zukunftspläne des Eishockey-Clubs.
Stefan Liebergesell, Prokurist des Deggendorfer SC, skizziert finanzielle Herausforderungen und Zukunftspläne des Eishockey-Clubs.

DSC-Manager Liebergesell im Spagat: Aufstieg träumen, Kosten senken!

Es ist ein echter Spagat, den Stefan Liebergesell, Prokurist des Deggendorfer SC (DSC), aktuell vollzieht. Der 31-Jährige ist nun seit über sechs Jahren in leitender Funktion bei dem Eishockey-Oberligisten tätig und blickt auf ein Jahr zurück, das als das härteste seiner Amtszeit gilt. Während der Vereinsbetrieb seit Anfang April aufgrund der Sommerpause ruht, arbeitet Liebergesell intensiv an der finanziellen Planung des Profibetriebs und der Ausbalancierung des Verlusts aus dem vergangenen Jahr. Sein Ziel ist klar: Der DSC soll zurück in die DEL2, die zweithöchste deutsche Eishockeyliga.[a href=“https://www.pnp.de/lokales/landkreis-deggendorf/del2-standort-gibt-es-her-dsc-prokurist-liebergesell-und-sein-spagat-zwischen-aufstiegstraum-und-sparkurs-18880832″]PNP[/a] berichtet, dass der Klub aufgrund finanzieller Herausforderungen, die seit der Pandemie bestehen, nun mit Kostensenkungsmaßnahmen reagiert.

Liebergesell hat in einer E-Mail an den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) kürzlich die aktuelle Lage des Vereins skizziert und dafür plädiert, eine Lösung für die steigenden Spielergehälter zu finden. Diese Gehälter, die durch Inflation und Marktveränderungen in die Höhe geschnellt sind, belasten die Kassen des DSC enorm. „Wir haben in dieser Saison keinem Spieler mehr Geld gegeben, und einige haben sogar auf Gehalt verzichtet“, erklärt Liebergesell. Um der finanziellen Schieflage zu begegnen, sieht er die Notwendigkeit eines Salary Caps. Der DSC wird sich weiterhin darum bemühen, seinen Kader zu planen, wobei aktuell 20 Positionen besetzt sind – nur zwei Spielerplätze stehen noch zur Verfügung. Die hohen Preise auf dem Spielermarkt erschweren die Verpflichtungen jedoch erheblich.

Infrastruktur und Zuschauerzahlen

Während die sportlichen Herausforderungen anstehen, denkt der DSC auch an infrastrukturelle Maßnahmen. Es sind Projekte in Planung, die den Klub auf diversas Weisen stärken sollen, darunter der Einbau einer Flexbande und ein neues Kassensystem, während die Jugendabteilung übergeben wird. Der Umzug in größere Büroflächen steht ebenfalls auf der Agenda. Dies sieht Liebergesell als wichtige Schritte, um sowohl die Attraktivität des Vereins zu steigern als auch eine verbesserte Stadionerfahrung zu bieten. Mit Zuschauerzahlen von 1800 bis 1900 pro Heimspiel möchte der Verein in Zukunft mehr Menschen ins Stadion locken.[a href=“https://www.eishockey.net/deggendorfer-sc“]eishockey.net[/a]

Die Eissporthalle an der Trat, die Heimat des Deggendorfer SC, bietet Platz für bis zu 2.790 Zuschauer. Die Vereinsfarben rot und blau prägen nicht nur das Erscheinungsbild, sondern symbolisieren auch die lange Tradition des Vereins, der 1976 gegründet wurde. Die Nachwuchsmannschaften des DSC haben sich in den höchsten Spielgruppen Bayerns etabliert und bieten eine solide Grundlage für die Zukunft des Klubs. Diese Nachwuchsarbeit soll auch weiterhin für frischen Wind in der ersten Mannschaft sorgen und den DSC in der Region fest im Eishockey verankern.

Um die Vorbereitungen für die kommende Saison voranzutreiben, müssen im Mai und Juni Zulassungsunterlagen vorbereitet und Jahresabschlüsse erstellt werden. Liebergesell hat zudem ein Planungsgespräch mit Artur Frank in Plattling vereinbart, um weitere Themen zu besprechen. Die nächsten Wochen werden entscheidend dafür sein, ob der DSC seinen Weg aus der aktuellen Krise finden kann, und ob der Traum von der Rückkehr in die DEL2 in greifbare Nähe rückt.[a href=“https://www.eishockey.net/deggendorfer-sc“]eishockey.net[/a]