Rheuma trifft nicht nur Alte: Digitale Lösungen für alle Betroffenen!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Erfahren Sie mehr über rheumatische Erkrankungen, Therapieoptionen und digitale Ansätze beim Webinar des DZI am 29. Januar 2026.

Erfahren Sie mehr über rheumatische Erkrankungen, Therapieoptionen und digitale Ansätze beim Webinar des DZI am 29. Januar 2026.
Erfahren Sie mehr über rheumatische Erkrankungen, Therapieoptionen und digitale Ansätze beim Webinar des DZI am 29. Januar 2026.

Rheuma trifft nicht nur Alte: Digitale Lösungen für alle Betroffenen!

Rheuma ist für viele immer noch ein Thema, das oft übersehen wird. Der weit verbreitete Glaube, dass nur ältere Menschen betroffen sind, ist falsch. Rund 17 Millionen Menschen in Deutschland leiden an rheumatischen Erkrankungen – und darunter sind genauso Kinder und Jugendliche vertreten. Diese Zahlen zeigen, dass Rheuma in unserer Gesellschaft ein ernsthaftes Anliegen ist. Um so wichtiger sind die Therapieoptionen, die zur Linderung chronischer Schmerzen zur Verfügung stehen, die von medikamentöser Behandlung über Physio- und Ergotherapie bis hin zu Ernährungsumstellungen und Schmerztherapien reichen. Ein umfassender Ansatz ist hier gefragt.

Das Uniklinikum Erlangen packt dieses Thema an und veranstaltet eine Onlineveranstaltung des Deutschen Zentrums Immuntherapie (DZI). Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 29. Januar 2026, von 17.00 bis 18.00 Uhr statt. PD Dr. Harriet Morf, eine erfahrene Fachärztin für Rheumatologie und Immunologie, wird dabei digitale Applikationen vorstellen, die speziell für die Rheumatologie entwickelt wurden. Diese digitalen Tools haben das Potenzial, nicht nur nicht medikamentöse Therapien zu unterstützen, sondern auch das Selbstbestimmungsgefühl der Patienten zu stärken.

Digitale Lösungen für den Alltag

Moderne Technologien finden zunehmend ihren Weg in die Behandlung und Diagnostik rheumatischer Erkrankungen. Digitale Ansätze zur Früherkennung sollen helfen, schnellere Diagnosen zu stellen und eine zügige Überweisung an Fachärzte zu ermöglichen. Ein wichtiges Ziel ist es, eine individuellere und bedarfsgerechte Versorgung zu gewährleisten, was durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) unterstützt wird. Diese Entwicklungen wurden in einem aktuellen Review-Artikel in der Inn Med (Heidelb) ausführlich beschrieben. Die Autoren, darunter Johannes Knitza, heben hervor, dass der Einsatz digitaler Hilfsmittel die Therapie bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen erleichtern kann, auch wenn der aktuelle Stand der Evidenz noch begrenzt ist PubMed berichtet.

Besonders herausfordernd sind oft die Symptome rheumatischer Erkrankungen, die unspezifisch sind und einen undulierenden Verlauf zeigen. So kann die Erstabklärung schwierig sein, was zu Verzögerungen bei der Therapieeinleitung führt. Auch der Mangel an spezialisierten Ärzten trägt zur Problematik bei. Diese Herausforderungen machen deutliche Fortschritte in der rheumatologischen Versorgung umso wichtiger. Digitale Technologien könnten hier einen echten Unterschied machen und die Situation für Betroffene erheblich verbessern.

Einladung zur Teilnahme

Die Onlineveranstaltung des DZI richtet sich an Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie an alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; die Zugangsdaten sind auf der Website des DZI verfügbar. Wer weitere Informationen benötigt, kann sich direkt an die DZI-Geschäftsstelle unter 09131 85-44944 oder via E-Mail an dzi-leitung(at)uk-erlangen.de wenden.

Die Themen rund um Rheuma sind vielfältig und erfordern sowohl Aufklärung als auch innovative Ansätze. Mit dem Engagement des Uniklinikums Erlangen wird ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan, um Betroffenen besser zu helfen und deren Lebensqualität zu steigern.