Wörth in Aufruhr: Mann verursacht Brand beim Wespennest-Entfernen!

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Am 15.06.2025 entfachte ein Mann beim Wespennest-Entfernen ein Feuer in Wörth, schreibt über Einsatzkräfte und Sachschaden.

Am 15.06.2025 entfachte ein Mann beim Wespennest-Entfernen ein Feuer in Wörth, schreibt über Einsatzkräfte und Sachschaden.
Am 15.06.2025 entfachte ein Mann beim Wespennest-Entfernen ein Feuer in Wörth, schreibt über Einsatzkräfte und Sachschaden.

Wörth in Aufruhr: Mann verursacht Brand beim Wespennest-Entfernen!

Ein überraschender Vorfall ereignete sich am Freitagabend in Wörth, als ein 57-Jähriger beim Versuch, ein Wespennest zu entfernen, den Dachstuhl seines eigenen Hauses in Brand setzte. Um etwa 20:25 Uhr kam es zu dem Unglück, das, wie Merkur berichtet, sofort die Feuerwehr auf den Plan rief.

Die alarmierten Feuerwehrkräfte aus Hörlkofen, Altenerding, Markt Schwaben, Ottenhofen und Oberneuching reagierten prompt und schafften es, das Feuer zu löschen, bevor es sich weiter ausbreiten konnte. Trotz der schnellen Einsätze entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 30.000 Euro. Neben den Feuerwehrleuten waren auch das BRK Markt Schwaben und Erding mit Rettungswagen sowie ein Notarzt im Einsatz, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Sicherheitsrisiko Wespennest

Wespennester in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern können eine ernsthafte Gesundheitsbedrohung darstellen. Die Entfernung solcher Nester sollte aus Sicherheitsgründen mit Bedacht durchgeführt werden. Laut Hortica bieten Fachkräfte wie Imker, professionelle Kammerjäger oder auch die Feuerwehr entsprechende Dienste an. Für die Entfernung von Wespennestern durch die Feuerwehr sind jedoch spezielle Voraussetzungen zu erfüllen.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich kürzlich in Delbrück, wo ein 50-Jähriger einen Unkraut-Gasbrenner benutzte, um ein Wespennest zu bekämpfen. Dies führte dazu, dass Dämmmaterial und Dachlatten Feuer fingen, was die Feuerwehr aus Ostenland und Delbrück auf den Plan rief. Wie das Westfalen-Blatt berichtete, konnten zwei Männer den Brand zwar mit Wasser aus einem Gartenschlauch eindämmen, der Sachschaden blieb jedoch nicht ohne Folgen, und ein Strafverfahren gegen den 50-Jährigen wurde eingeleitet. Zudem sollten Bürger wissen, dass Wespen unter dem Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes stehen, was bei unsachgemäßem Umgang zu hohen Bußgeldern führen kann.

Das Beispiel aus Wörth sowie die Vorfälle in anderen Regionen machen deutlich: Bei der Bekämpfung von Wespennestern sollte man immer das richtige Vorgehen wählen, statt sich auf riskante Methoden zu verlassen. Für Fragen zur Wespenbekämpfung stehen die Unteren Naturschutzbehörden und entsprechende Fachstellen zur Verfügung, um sicherzustellen, dass nicht nur die Sicherheit der Menschen, sondern auch die der geschützten Insekten gewahrt bleibt.