Vandalismus im Itzpark: Toiletten bleiben weiter geschlossen!
Coburg kämpft mit Wiederholtem Vandalismus an der WC-Anlage im Itzpark, während neue Sicherheitsmaßnahmen geplant werden.

Vandalismus im Itzpark: Toiletten bleiben weiter geschlossen!
Einmal mehr steht die Stadt Coburg vor einem großen Problem: Die WC-Anlage im Itzpark hat erneut unter Vandalismus zu leiden. Wie np-coburg.de berichtet, wurde die Toilette vor Kurzem wieder geschlossen, nachdem unbekannte Täter am vergangenen Wochenende die Anlage verwüsteten. Dies ist trübe Bilanz eines Trends, der in den letzten Wochen immer schlimmer wird.
Bei den jüngsten Schmierereien blieb kein Stein auf dem anderen: Abflüsse wurden verstopft, Wasser aufgedreht und sogar Handtuchhalter aus der Wand gerissen. An den Lampen wurde ebenfalls ein erheblicher Schaden angerichtet. Pressesprecher Louay Yassin bestätigte, dass die Toiletten bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen bleiben müssen, bis die dringend erforderlichen Reparaturen abgeschlossen sind. „Wir müssen sicherstellen, dass die Anlage wieder einladend und funktionstüchtig ist“, sagte Yassin.
Regelungen und Einschränkungen
Um den Vandalismus zu begegnen, haben die Stadt Coburg, das Amt für Jugend und Familie sowie die iSo gGmbH und der Stadtjugendring neue Regelungen für die Toiletten getroffen. Diese sind nun nur während der Öffnungszeiten des Kiosks CoJe zugänglich. An Montagen und am Wochenende bleiben die Toiletten geschlossen. Sollte sich die Situation nicht bessern, könnte es sogar zu einer dauerhaften Schließung außerhalb der Kiosk-Öffnungszeiten kommen, wie in coburg.de nachzulesen ist.
Die Stadt hat klar erkannt, dass es Zeit ist, hart durchzugreifen. Eine Kamera, die zur Überwachung der Anlage installiert wurde, konnte dem Vandalismus nicht effektiv Einhalt gebieten. Dennoch bleibt Hoffnung: Die WC-Anlage am Coburger Skatepark soll zum Saisonstart wieder zugänglich gemacht werden, was ein gutes Zeichen für die Zukunft ist.
Vandalismusprävention für die Zukunft
Die effektive Bekämpfung von Vandalismus stellt Kommunen vor viele Herausforderungen. Ein Weg, um öffentliche Toiletten robuster zu machen, sieht eine Kombination aus smarter Planung, stabilen Materialien und moderner Technik vor. Die CWS hebt hervor, dass vandalensichere Sanitärtechnik vor allem robuste Materialien wie Edelstahl oder Hartkunststoffe nutzt, die selbst den gröbsten Angriffen standhalten. Des Weiteren können versteckte Montagen und flächenbündige Designs das Entfernen oder Beschädigen von Teilen erheblich erschweren. Auch automatisierte Systeme, wie berührungslose Wasserhähne und Seifenspender, tragen dazu bei, das Vandalismusrisiko zu minimieren.
Eine allumfassende Risikoanalyse und eine individuelle Beratung sind Indikatoren, welche der Stadt Coburg helfen könnten, einen nachhaltigeren Umgang mit der Problematik Vandalismus zu finden. Die Maßnahmen müssen jetzt ergriffen werden, damit zukünftige Generationen den Itzpark und seine Einrichtungen wieder unbeschwert genießen können.