Stasi-Ausstellung in Coburg: Schockierende Einblicke in die Vergangenheit!
Erleben Sie die Wanderausstellung „Alles Wissen Wollen“ in Coburg: Stasi-Dokumente, Objekte und spannende Gespräche vom 21. Januar bis 25. Februar 2026.

Stasi-Ausstellung in Coburg: Schockierende Einblicke in die Vergangenheit!
Was erwartet die Besucher in Coburg in den kommenden Wochen? Im Jugendkulturzentrum COSMOS, Schützenstraße 1A, öffnet die Wanderausstellung „Alles Wissen Wollen. Die Stasi und ihre Dokumente“ ihre Türen. Das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv lädt ein, vom 21. Januar bis 25. Februar 2026 eintauchen in die dunkle Geschichte der DDR-Geheimpolizei. Details dazu liefert das Bundesarchiv, das die Ausstellung organisiert und auf die brisante Historie und die Methoden der Stasi aufmerksam macht.
Die Ausstellung zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie die ehemalige Staatssicherheit (Stasi) von 1949 bis 1990 im Auftrag der Sozialistischen Einheitspartei (SED) agierte. Ihr Ziel? Einschüchterung, Manipulation und die Überwachung Andersdenkender. Besucher können in sieben Vitrinen Faksimiles von 21 Objekten entdecken, darunter ein handgefertigter Buchstabe „A“ aus Alufolie und Krepp-Papier, der den Ausreise-Wunsch eines Ehepaars aus dem Jahr 1985 dokumentiert. Ein weiteres Exponat gewährt Einblick in ein Stasi-Observationsfoto aus dem Jahr 1986, das einen Beteiligten des Attentats auf die Diskothek „La Belle“ zeigt. Bundesarchiv berichtet, dass die Ausstellung sowohl vor Ort als auch online zugänglich ist. QR-Codes an den Vitrinen führen zur Webseite www.alles-wissen-wollen.de, die etwa 400 Dokumente, Fotos, Audios und Filme enthält.
Begleitprogramm und Bürgerinteraktion
Der Informationsgehalt der Ausstellung wird durch eine Gesprächsrunde unter dem Titel „Erinnern für die Zukunft“ bereichert. Am 21. Januar wird unter der Moderation von Iris Kroon-Lottes eine Vielzahl von Rednern, darunter Daniela Münkel und Evelyn Zupke, über die Themen der Ausstellung sprechen. Außerdem können Interessierte in einer Bürgersprechstunde am selben Tag von 15 bis 19:30 Uhr in die Stasi-Unterlagen Einsicht nehmen.
Organisiert wird die Ausstellung in Kooperation mit der Volkshochschule Coburg, dem Kulturreferat der Stadt sowie Europe Direct Coburg, was die lokale Vernetzung unterstreicht. Diese Initiative bietet den Besuchern nicht nur Einblicke in die Strukturen und Methoden der Stasi, sondern auch in die dafür notwendige Ideologie. Dazu werden neben den oben genannten Objekten auch Observationsfotos, Planungskarten und persönliche Gegenstände von Betroffenen präsentiert.
Ein freier Eintritt für alle
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind von Dienstag bis Freitag, jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr, und der Eintritt ist kostenlos. Damit soll möglichst vielen Interessierten die Möglichkeit gegeben werden, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, die nach wie vor einen tiefen Einfluss auf die Gesellschaft hat.
Grabt euch Zeit und besucht diese faszinierende Ausstellung. Die Verfehlungen und die ausgeklügelten Methoden der Stasi, die den Alltag in der DDR bestimmten, werden eindrucksvoll aufbereitet und bieten eine hervorragende Gelegenheit, ein Stück Geschichte hautnah zu erleben. VHS Coburg hebt hervor, dass die Ausstellung auch digitale Einblicke und Informationen bietet, was die Auseinandersetzung mit dieser dunklen Vergangenheit spannender macht.
Die Aufarbeitung der Stasi-Geschichte, die immer noch schmerzhafte Erinnerungen weckt, hat ihren Platz in der gesellschaftlichen Diskussion. Diese Wanderausstellung will nicht nur informieren, sondern auch zum Nachdenken über die Mechanismen von Diktaturen anregen. bpb.de berichtet, dass die Akten der Stasi einen einzigartigen zeithistorischen Schatz darstellen, der für die Gesellschaft aufbereitet wird.